K a r a t e - N a c h l e s e

1.) Jugendförderlehrgang Ostern 2009

 

2.) Gasshuku 2008 in Hannover

 

3.) Nach Selbstverteidigungs-Lehrgang gut

      gerüstet  (14.10.07)

 

4.) Besuch von Shihan Ochi am 23./24.6.2007

 

1.) JUGENDFÖRDERLEHRGANG KARATE

 

In der ersten Osterferienwoche fand auch diesmal wieder der von der Stiftung Westheide e.V. unterstützte Jugendförderlehrgang im Karate statt.

Jeden Morgen trafen sich kleine und große begeisterte Kampfsportler im Alter von 5-14 Jahren aus den Dojos Cuxhaven und umzu in der Turnhalle der Ritzebütteler Schule zu einem abwechslungsreichen Programm, das sich das Trainerteam des Ausrichters ATS Cuxhaven, Alfred Nesper und Ulrike Rathkamp, ausgedacht hatte.

Jeden Tag wurde ein anderer Schwerpunkt gesetzt: mal wurde vor allem die Grundschule “Kihon“ trainiert, mal der Schattenkampf “Kata”, dann auch der Kampf mit Partner “Kumite”.

Am vierten Tag wurde ein Teil der Trainingszeit - ebenso wie im wöchentlichen Training auch - der Selbstverteidigung gewidmet, deren Bedeutung in der heutigen Zeit immer mehr zunimmt. So lernen die Kinder in entspannter Atmosphäre auf gewisse Dinge oder Aktionen zu reagieren.

Alle Schwerpunkte wurden in kleinen Gruppen, die nach Graduierung (also Schülergrad bzw. Gürtelfarbe) zusammengestellt wurden, nach Anleitung selbständig trainiert, denn am letzten Lehrgangstag stand ein kleiner Wettkampf an, bei dem die jeweiligen Gruppen sich beweisen und das Erlernte vorführen sollten.

Dabei kam es sowohl auf Technik und Disziplin aber beispielsweise auch auf Synchronität an. So zeigte sich dann auch, dass niedriger graduierte oder auch jüngere Teams durchaus eine Chance hatten, gegen höhere Gurte oder Ältere zu punkten. Alle Teilnehmer wurden mit einer entsprechenden Urkunde gewürdigt.

(Der nächste Jugendförderlehrgang wird traditionell in der ersten Herbst-ferienwoche stattfinden.)

 

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Spaß beim Gasshuku hatten unsere ATSC-Karatekas (v.l.) Ingeborg Tarara, Inka Kimmich, Ulrike Rathkamp, Ali Nesper, Elisabeth Sonnenberg, Lars Christmann, Jens Loibl, Thomas Twieg).Spaß beim Gasshuku hatten unsere ATSC-Karatekas (v.l.) Ingeborg Tarara, Inka Kimmich, Ulrike Rathkamp, Ali Nesper, Elisabeth Sonnenberg, Lars Christmann, Jens Loibl, Thomas Twieg).

2.) Auf     zum      Gasshuku !

 

 

Acht erwachsene Karatekas unserer Dojo-Gemeinschaft machten sich am letzten Sonntag im Juli auf den Weg nach Hannover zum Gasshuku.

 

Die Unterbringung in der Landessportschule Niedersachsen war perfekt, hatte man doch die Trainingshallen in unmittelbarer Nähe.

 

Das Programm hatte es in sich: drei Trainingseinheiten täglich: morgens eine Stunde Kata, zwei Einheiten à 1,5 Stunden für Kihon und Kumite.

Für die Ersten ging es Montag morgen schon um 7 Uhr los, zu diesem Zeitpunkt war die Luft noch angenehm kühl und nicht so stickig. Da es aber eine der heißesten Wochen in diesem Sommer wurde, war das Klima in einer eher schlecht belüfteten, mit über hundertfünfzig schwitzenden Karatekas vollgestopften Halle nach kurzer Zeit entsprechend: Temperatur 40° C, Luftfeuchtigkeit 95 %, Sauerstoff 0%!!!

In jedem Flugzeug wären schon längst die Sauerstoffmasken heruntergekommen, hier schaute man vergebens zur Decke!

 

Aber getreu dem Motto: Was uns nicht umbringt macht uns nur härter, wurde eifrig trainiert und die total durchgeschwitzten Karate-Gis in den Pausen einfach in die Sonne zum Trocknen gelegt.

 

Trainingsende war spätestens um 16.30 Uhr, so blieb jedem noch ein bisschen Zeit zum Erholen oder für ein kurzes Schläfchen, bevor ins Abendprogramm gestartet wurde. Entweder saß man im Festzelt gemütlich beisammen, oder man machte sich gemeinsam auf den Weg in die Innenstadt, vorbei am malerischen Maschsee und dem beeindruckenden Rathaus, um ein nettes Lokal oder Restaurant zu finden. In das Restaurant „Ständige Vertretung“ zog es uns gleich zweimal. Die zum Teil namentlich sehr phantasievollen Gerichte wie: 1001-Nacht-Salat, Kanzlersteak und Bundestagsteller wurden geschmacklich wie auch portionsmäßig sogar den Anforderungen eines ausgehungerten Karatekas gerecht. (Zwei Currywürste in Form von Riesenpythons mit XXXL-Pommes und Salat müssen erst einmal geschafft werden!!!)

 

Aber auch im Karatefestzelt gab es Programm. Bei einem Karaoke-Abend rockten

einige von uns noch zu späterer Stunde bei heißen Rhythmen und toller Stimmung ab. Das Singen haben wir aber doch lieber den Anderen überlassen ! Klar, dass das Aufstehen am nächsten Morgen etwas schwieriger fiel als sonst, aber es wurde keine Trainingseinheit verpasst!!!

 

Bis zur letzten Einheit wurde noch voller Einsatz verlangt; so verließ man am Schluss erschöpft aber gleichzeitig auch stolz über das abgeleistete Trainingspensum die Halle. Ein paar von uns blieben noch zur großen Abschiedsparty am Abend, die Meisten zog es jedoch nun wieder heim zu Haus und Familie.

 

Fazit dieser Woche: Wir haben viel trainiert, viel geschwitzt und viele Ideen und Anregungen bekommen, die es nun beim Training im Dojo umzusetzen gilt! Außerdem hatten wir eine tolle Gemeinschaft, viel Spaß und haben viel gelacht über Zuckerstücke, quakende Frösche und ihre Teiche, zerstörte 3. OG’s, schwer liegenden Lachs und Riesenpythons auf Tellern! (Ein paar Insider müssen einfach sein !)

 

Und wenn dieser einwöchige Lehrgang mit hochrangigen Shihans und Senseis , der immer in den Sommerferien stattfindet und deren Ausrichter 2008 die Stadt Hannover war, mal wieder hier im Norden ausgerichtet wird, heißt es hoffentlich wieder für viele von uns: Auf zum Gasshuku!!!

 

IK / Hles, 25.8.08

 

3) Nach Selbstverteidigungs-
 
     Lehrgang gut gerüstet 
 
Wie angekündigt fand am Wochenende in der Rundturnhalle ein Selbstverteidigungs-Lehrgang für jedermann statt. Zwar machte das gute Wetter und andere parallel statt findende Veranstaltungen den Organisatoren und Instruktoren Alfred Nesper und Ulrike Rathkamp am Sonntag einen kleinen Strich durch die Rechnung, aber die anwesen-den Kinder unterschiedlichen Alters hatten trotzdem einen riesigen Spaß bei einem eigentlich so ernsten Thema.
 
Spielerisch und ohne zu große Angst zu erzeugen wurden Reaktionen auf verschiedenartige Angriffe geübt. Dazu gehören alle Mittel, die einem Kind bei der Gegenwehr zur Verfügung stehen: zunächst die Stimme, aber auch Hände/Fäuste, Ellbogen und Füße. In einzelnen Rollenspielen wurden dabei Tritt- und Schlagtechniken und entspre-chende Ziele beim Gegner vermittelt, aber auch Fallübungen durch-geführt. So wurden mögliche Alltagssituationen nachgestellt wie sie beispielsweise auf dem Schulhof o.ä. erlebt werden können. Selbstbewusstseinsschulung und Selbstbehauptung rundeten das umfangreiche und effektive Programm ab.
 
Solch ein eintägiger Lehrgang kann natürlich nur einen Einblick geben, wie man sich in einer bedrohlichen Situation verhalten sollte. Je öfter diese Verhaltensweisen wiederholt und trainiert werden, umso eher wird - gerade bei Kindern - richtiges Verhalten zum rettenden Reflex. Im allgemeinen Karate-Training steht Selbstverteidigung deshalb im-mer wieder und regelmäßig auf dem Programm.
Ein Einstieg ins Training ist für jedes Alter – auch für Erwachsene – jederzeit möglich. Auskunft erteilen die Trainer Alfred Nesper (Tel.: 04721-52 35 6) und Ulrike Rathkamp (Tel.: 04721-50 08 11).
                                                                
                                                                                 Hles, 19.10.2007

4.) Besuch von Shihan Ochi am

 

    23./24.6.07 imposant wie immer

 

 

 

 

 

Sensei Hideo Ochi, viele Jahre Bundestrainer im Deutschen Karateverband (DKV) gehört zu den renommiertesten Karatelehrern der Stilrichtung Shotokan weltweit.

  

Am 23. /24. Juni war der inzwischen 67-jährige Chefinstructor des Deutsch-Japanischen Karatebundes in der Cuxhavener Rundturnhalle zu erleben.

   

Mit seiner höflichen und lockeren Art und seinem unwiderstehlichen "Training, Training, Training " hat der Shihan, mehrfacher japanischer Meister und Träger des 8.Dan, die Herzen der Kleinsten und den ehrfurchtsvollen Respekt der Älteren gewonnen.

  

Höhepunkte neben dem Training waren auch die Autogrammstunden, in denen sich die meisten Karatekas den japanischen Namenszug ihres Meisters auf Gürtel und Gi schreiben ließen.

  

Im Zweijahresrhythmus können wir den Großmeister wieder in Cuxhaven begrüßen ..! (siehe Terminplan !!)

  

                                                                                            10.7.07 / HLes