Ski Abteilungsleiter Klaus Franke

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30. Erwachsenen-Skifreizeit 2010 

 

 

Die 30. Erwachsenen-Skifreizeit erfolgte in diesem Jahr in der Zeit vom 19.01.2010 bis zum 30.01.2010.

 

Es nahmen in diesem Jahr 14 Personen an der Reise teil. Diesmal hatten sich 3 Alpine  mehr angemeldet, so dass wir zwischen den Langläufern und Alpinen einen Gleichstand hatten. In den letzten 2 Jahren waren die Langläufer in der Überzahl.

Die Reise führte uns zum 14. Mal in die Sportwelt Amadé im Salzburger Land. In Radstadt wurde wieder in dem uns sehr vertrauten Hotel „Die Gewürzmühle“ bei der Familie Dreschl Quartier genommen. Die Hotelcrew machte uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich und verwöhnte uns nach allen Regeln der Kunst.

In diesem Jahr benutzten wir wieder den Zug um 06.10 Uhr nach Harburg. Auf Grund meines Fehlers im letzten Jahr sind wir erst nach Abfahrt des Zuges um 05.51 Uhr auf den Bahnsteig gegangen und in den bereitstehenden Zug eingestiegen.

Der ICE nach München kam mit 25 Minuten Verspätung. Die Gruppe ist in den Wagen mit den Reservierten Plätzen eingestiegen. Ich bin gleich in den Speisewagen eingestiegen und habe mich bei der Servicecrew gemeldet. Da alle Kaffee zum Frühstück wünschten konnte dieser schon vorbereitet werden bis wir unsere Plätze einnahmen. Wir genossen bis Hannover das vorbestellte Frühstück und nahmen dann unsere Plätze ein. Der Zug hatte bis kurz vor München einen Teil der Verspätung wieder aufgeholt musste dann in Laim nochmals 10 Minuten warten. Nun wurde es etwas eng beim Umsteigen. Da wir aber eine Sportgruppe sind wurde ein kleiner Zwischenspurt eingelegt. Vor unserem Anschlusszug wartete bereits Brigitte (die nach München voraus gefahren war)  und war ganz glücklich uns zu sehen. Mit nur 1 Minute Verspätung ging es dann  weiter nach Bischofshofen. Dort konnten wir ganz entspannt nach Radstadt umsteigen. Unsere Stimmung hatte sich nach der Abfahrt aus München auch wieder gebessert. Vor München hatten wir schon die Befürchtung, dass wir einen Wanderurlaub machen müssten. Es war immer weniger Schnee vorhanden. Aber je mehr wir uns Salzburg näherten besserten sich die Schneeverhältnisse.

In Radstadt wurden wir in diesem Jahr von der Juniorchefin Alexandra mit dem Hotelbus erwartet. Nach der Begrüßung und den neuesten Informationen über Hotel und Radstadt wurden das Handgepäck und die Ski verladen. Wie auch in den Vorjahren sind wir durch den Schnee zum Hotel gewandert.

Im Hotel wurden wir bereits von Kathi, Edi sen. und Edi jr. erwartet. Unsere voraus geschickten Koffer waren bereits am Vortag angekommen und konnten noch vor dem Abendessen ausgepackt werden.

Beim Wetter war wieder alles drin. Vom herrlichen Sonnenschein, Nebel, leichter Schneefall und sehr kalt. Wir wurden aber mit der Ansicht sehr schön  bereifter Bäume belohnt.

Die Langläufer benutzten in diesem Jahr mehrmals die Loipen zwischen Radstadt und rund um Altenmarkt. Nur hier hätten wir gerne etwas mehr Schnee gehabt. Wir mussten uns die Loipen mit den dort lebenden Maulwürfen teilen. Leider haben sie in den aufgeworfen Haufen nicht nur Erde sondern auch viele kleine Steinchen nach oben befördert. Diese verteilten sich beim Spuren der Loipe und machten uns sehr zu schaffen. Die Loipe nach Untertauern wurde von allen bewältigt und war sehr gut zu laufen. Auf der Gnadenalm sind wir zweimal gewesen und hatten sehr schönes Wetter. Während der Mittagsrast konnten wir sogar vor der Hütte in der Sonne sitzen.

Unsere „Alpinen“ fuhren auch in diesem Jahr alle wieder mit Helm. Sie waren in diesem Jahr überwiegend auf der Fageralm. Es wurden aber auch die Pisten auf der Reiteralm, Radstadt, Altenmarkt und Zauchensee unter die Ski genommen. Am besten gefiel es ihnen aber doch auf der Fageralm. Naturschnee, keine Wartezeiten an den Liften und nicht überlaufen. Sie kamen am Abend immer ganz glücklich in das Hotel zurück.

An einem Abend haben alle Teilnehmer der Skifreizeit an dem Rundgang mit dem Radstädter Nachtwächter teilgenommen. Der Abschluss bildete wieder ein kleines Orgelkonzert in der Stadtpfarrkirche. Da es an diesem Abend sehr kalt war hatte man uns vom Hotel den Bus zur Verfügung gestellt, so dass wir nicht durch die schneidende Kälte wandern mussten und schnell zum Abendessen zurück waren.

Vom Hotel wurde in diesem Jahr auch wieder ein Wandertag angeboten. Da unsere Alpinen wegen des Skipasses keine Auszeit nehmen konnten, sind nur die Langläufer mit Kathi zum wandern gegangen. Wir sind nach Filzmoos gefahren und von dort auf die Unterhofalm in einem Naturschutzgebiet gewandert. Wir fanden eine sehr schöne alte Hütte mit einem modernen Anbau vor. In der Gaststube brannte ein offenes Feuer und machte es sehr gemütlich und warm. Viele Besucher kamen auch mit dem Pferdeschlitten dorthin. Einer der Kutscher jodelte während der Fahrt durch den Winterwald und war in der klaren Luft sehr weit zu hören. Wir sind dann noch durch Knietiefen Schnee um einen kleinen zugefrorenen See gewandert bevor wir zum Hotelbus zurück gingen.

Am 30.Januar 2010 war die Skifreizeit leider schon wieder zu Ende. Wir wanderten morgens durch die Dämmerung zum Bahnhof. Das Handgepäck war bereits mit dem Hotelbus dorthin gebracht worden. Während wir auf den Zug warteten fing es ganz leicht an zu schneien. Als wenn uns das Ende der Skifreizeit besonders schwer gemacht werden sollte. Die Heimreise verlief ganz ohne Probleme. Die Anschlüsse klappten und wir kamen fast nach Plan in Cuxhaven an.

Alle Mitreisenden waren heil und gesund (bis auf eine Prellung und eine Zerrung) wieder zu Hause angekommen.

Es hat uns allen wieder so gut gefallen, dass wir im nächsten Jahr (zum gleichen Zeitraum) wieder nach Radstadt in die „Gewürzmühle“ fahren wollen.

 

W.Wegele