Radwandern

Abteilungsleiter und Ansprechpartner für Touren am Wochenende:

 

Renate Kapp

Höpckestr. 17 

27472 Cuxhaven

Tel. 04721-51307

 

Treffpunkt ist immer der Wochenmarktplatz.


Ein verkehrssicheres Fahrrad nach der STVO ist Bedingung.
Pausen werden immer eingelegt.
Jeder Teilnehmer sollte einen Fahrradschlauch, sowie ein Getränk mitführen.
Wenn nicht anders angegeben, mittags Marschverpflegung!

 

Radtouren können nach Wetter und Windrichtung geändert werden.
Nichtmitglieder fahren auf eigenes Risiko.

Die Radwandergruppe des ATSC trifft sich nicht nur wöchentlich dienstags (April – Juli um 18.00 Uhr, August + September um 17.00 Uhr) auf dem Wochenmarktparkplatz an der Beethovenallee (Nähe Toilettenhäuschen), sondern auch ein bis zwei Mal im Monat zu einer etwas größeren Tour. 

 

ATSC-Sommer-Radtour 2018

 

 

 

Auch dieses Jahr unternahm die Fahrradgruppe wieder eine mehrtägige Radreise: Vom 8. bis 12. August ging es mit Primo-Reisen nach Fünen, wieder organisiert und geführt von Manfred Kuras. Zehn aktive Radler/-innen und zwei Partnerinnen waren mit von der Partie.

 

Nach dem Einladen der Räder in den Fahrradanhänger auf unserem Wochenmarktplatz ging es über die B 73 und die A 7 nach Dänemark. In Kolding sollte die erste 25 km lange Radtour bis zum Hotel in Middelfart auf Fünen starten. Erwartungsvoll und bei bestem Sommerwetter machten sich die Radler auf den Weg. Leider führte die sogenannte „Euro-Radroute“ zu einem sehr großen Teil der Strecke direkt am Rand einer vielbefahrenen Hauptstraße ohne eigenen Radweg entlang, auf einem sehr schmalen, nur mit einer weißen Linie vom Autoverkehr abgetrennten Randstreifen. Eine Zumutung!!!! Die LKWs brausten mit wenigen Zentimetern Abstand an uns vorbei. Nach etwa 10 km hatte eine der Mitfahrerinnen an einer langen Steigung gesundheitliche Probleme und musste sich vom Bus abholen lassen. Die meisten anderen Radler/-innen der Gruppe nahmen die Gelegenheit wahr und legten die letzten Kilometer ebenfalls mit dem Bus zurück, da das Radeln auf dieser Hauptstraße wahrlich keine Freude und dazu noch recht gefährlich war. Nach der Zimmerverteilung und dem gemeinsamen Abendessen im Hotel machten einige noch einen Spaziergang zum Hafen von Middelfart.

 

                                                                  

 

Am Donnerstag fuhren alle 42 Reisenden bei sonnigem Wetter mit dem Bus nach Odense zu einer gemeinsamen Stadtführung. Mit einer sehr kompetenten und freundlichen Stadtführerin ging es mit vielen interessanten Informationen durch die Altstadt mit den malerischen Fachwerkhäusern, dem Hans-Christian-Andersen Haus und dem Dom. Um 12 Uhr begann dann die Radtour, die über den Euro-Radweg 35 quer durchs Land nach Odense und an der Küste entlang zurück nach Middelfart gehen sollte.                    

Nachdem auch diese Route anfangs schon wieder an einer Hauptstraße entlang ging, nahm die Tour doch noch mit einer schönen Streckenführung auf kleinen Landstraßen mit wenig Verkehr ienen guten Verlauf. Die Landschaft war sanft gewellt und geprägt von gelben abgeernteten Stoppelfeldern, idyllisch wirkenden Bauernhöfen, vereinzelten Bäumen und Büschen und hin und wieder von einem kleinen Dorf. Das reinste Genussradeln! Auf der Suche nach einem schattigen Rastplatz erhielten die ATSCer von der Bewohnerin eines großen Bauernhauses eine Einladung, auf ihrer Terrasse eine Pause zu machen.

So konnten die Fahrradfahrer bequem auf Stühlen sitzen statt auf dem Boden im Gras, was sie sehr zu schätzen wussten. Schließlich erreichte die Truppe Bogense an der Küste. Nach einer Kaffeepause am Hafen ging es weiter an der Küste entlang, mal direkt am Wasser, mal etwas weiter landeinwärts.

 

Auf einer sehr abschüssigen Straße in einem kleinen Wäldchen blockierte plötzlich beim Bremsen aus voller Fahrt das Hinterrad von Manfreds geliehenem Elektrorad. Es erschien allen wie ein Wunder, dass Manfred ohne Sturz zum Stehen kam und auch keiner der nachfolgenden Radler in ihn hineingefahren ist. Nicht auszudenken, was da hätte passieren können!! Das Reifenprofil war jedenfalls glatt geschliffen an der Stelle, wo der Reifen die Straße berührte. Da Manfred Werkzeug dabei hatte und auch die nötigen Kenntnisse und Fertigkeiten besaß, gelang es ihm nach einiger Zeit, das Rad zu reparieren und so konnte die Tour gemeinsam fortgesetzt werden. Ganz kurz vor Middelfart überraschte ein heftiger Schauer die Radler und so kamen die Radler nach 74 km pudelnass und etwas verspätet im Hotel an, wo es direkt Abendessen gab.

In der Nacht zu Freitag änderte sich die bisherige Wetterlage, es kam ein heftiger Wind mit Gewitter und Regen auf und es wurde merklich kühler. Nach dem Frühstück wurde die gesamte Reisegruppe für eine Stadtführung nach Faaborg gebracht. Danach sollte es für die Radler entlang der Küste nach Svendborg im Süden Fünens und dann über mehrere Brücken über die Inseln Tasinge und Siö bis nach Rudköbing auf der Insel Langeland gehen, wo die Radler wieder in den Bus steigen sollten. Aufgrund des stürmischen Wetters mit Windstärke 6 waren die Brücken jedoch für Radler gesperrt und so konnte man nur bis Svendborg fahren. Sehr schade!! Da der Himmel auch noch ziemlich nach Regen aussah, entschlossen sich die meisten Radler, lieber am Busprogramm teilzunehmen statt zu radeln, und nur drei Übriggebliebene machten sich auf den Weg. Der Wind kam überwiegend von hinten, der Himmel wurde zusehends heller, die Strecke war wieder sehr abwechslungsreich und schön und die drei hatten einen wunderbaren Radlertag! Nach 45 km erreichten sie Svendborg und einige der „Fußgänger“ bedauerten nun, die Radtour nicht doch mitgemacht zu haben! 

 

 

Am Samstag war es herbstlich kühl und ziemlich windig. Der Bus brachte die Urlauber nach Assens, um an der Küste entlang ca. 45 km zurück nach Middelfart zu radeln. Wieder war die Strecke ziemlich hügelig, oft mit schönen Ausblicken zum Wasser, und geprägt von gelben Stoppelfeldern. War es anfangs noch wechselnd bewölkt mit etwas Sonne, bezog sich der Himmel plötzlich ziemlich schnell und es sah sehr nach Gewitter aus. Auf der Suche nach einer Unterstellmöglichkeit steuerten die Radler einen Campingplatz an.

 

Kaum hatten sie das schützende Vordach am Eingang des Platzes erreicht, fing es auch schon an wie aus Kübeln zu schütten! Wenn das kein Timing war... ! So wurde die Wartezeit für eine Pause mit Tee und Baguette genutzt und nach einer halben Stunde konnte die Tour fortgesetzt werden. Aber zu früh gefreut: Kurz vor dem Hotel gab es noch einen heftigen Schauer! Am Nachmittag schauten sich noch einige in Middelfart um, denn die Altststadt und die Kirche sind wirklich sehenswert. Abends wurden die Fahrräder wieder in den Anhänger verladen.

 

 

 

Am Sonntag ging es dann zurück, diesmal mit der Fähre nach Fynshav auf der Insel Als, dann weiter über Sonderburg, Flensburg, Hamburg und Stade zurück nach Cuxhaven.

 

 

 

Resümee: Bis auf die erste Radstrecke auf der Hauptstraße waren die Radstrecken sehr schön und die ganze Insel Fünen sehr lohnenswert. Die Reise hätte gerne einen oder zwei Tage länger dauern können, denn drei Tagestouren waren im Verhältnis zur langen Anfahrt doch etwas wenig.

 

AL/HLes, 10.10.2018

ATSC-Radfahrer auf der Hase-Ems-Tour

 

Wie in jedem Jahr planten die ATSC-Radtourer auch für 2017 wieder eine mehrtägige Radfreizeit: in diesem Jahr sollte es vom 3. bis 9. Juli 2017auf Hase-Ems-Tour gehen, eine Zwei-Flüsse-Radtour im Osnabrücker und Cloppenburger Land sowie im Emsland.  

 

Es reisten neun Radler vom ATSC und ein befreundetes Paar aus Ostfriesland mit der Bahn nach Osnabrück, wo Manfred und Renate Kuras die Tourenleitung übernahmen.

Die Freizeit war bereits im Februar bei der Hasetal Touristik GmbH in Löningen zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis gebucht worden: Sechs Übernachtungen mit Frühstück, Lunchpakete für die Mittagszeit, die als sehr angenehm empfunden wurden, da man sich so täglich einen schönen Platz für die Mittagspause aussuchen konnte, und Gepäcktransport von Hotel zu Hotel. Außerdem war die „Schönwettergarantie“ inklusive, d.h. dass bei Schlechtwetter auch die Radfahrer selbst zum nächsten Hotel transportiert würden. Das war jedoch Gott sei Dank nicht nötig, denn das Wetter war die ganze Zeit gut.

  

Gut mit Kartenmaterial ausgestattet radelten die ATSCer gleich am ersten Nachmittag eine kleine Runde, wo ein schönes Cafè am Ruptenbruchsee zur Pause lockte. Anschließend ging es zurück zum Hotel und nach dem Abendessen luden „unsere“ Ostfriesen zur „Bohnensuppe“ (Branntwein mit Rosinen) im Hohenzollernsaal ein. (Die Bohnensuppe ist schon Tradition, doch in einem so vornehmen Ambiente wurde sie noch nie kredenzt. Vielen Dank an Hanne und Rolf, es war ein fröhlicher Einstieg.)

Zwischenstopp bei strahlendem Sonnenschein
Zwischenstopp bei strahlendem Sonnenschein

So machten wir uns nun am Dienstag auf den Weg, den das Radtourenbuch t folgendermaßen beschreibt:

„Saftig grünes Weideland und weitläufige Moor- und Heidelandschaften begleiten Sie entlang der Hase und Ems. Malerische Städte und Dörfer säumen die Ufer dieser beiden norddeutschen Flüsse, und die ebene Landschaft lädt ein zu einem geruhsamen Radurlaub in reizvoller Landschaft.“ Das konnten die ATSCer nur bestätigen.

 

Die Hase-Ems-Tour verläuft meistens über befestigte Wege und Straßen, manchmal auch auf schönen Wald- und Feldwegen.

Steigungen gab es nur im Osnabrücker Raum, danach war alles „plattes Land“. 

1. Tag: Osnabrück, über Bramsche nach Bersenbrück  -  55 km

 

2. Tag: Bersenbrück, Quakenbrück, Löningen  -  56 km

 

3. Tag : Löningen, Herzlake, Haselünne, Meppen  -  60 km 

 

4. Tag : Meppen über Geeste nach Lingen  -  47 km

 

5. Tag: Lingen, Salzbergen, Rheine, Hörstel  -  47 km

 

6. Tag: Hörstel über Ibbenbüren nach Osnabrück  -  50 km

    

Alle Unterkünfte waren gut bis sehr gut, teilweise sogar 4-Sterne Hotels, und auch der Service durch die Hasetal-Touristik war freundlich und zuvorkommend, sodass auch kleinere Pannen im Ablauf schnell bewältigt werden konnten.

Auf der letzten Strecke von Hörstel nach Osnabrück gab es noch einige Steigungen zu überwinden, doch „echte Radler“ bewältigen die anspruchsvolle Strecke mit Bravour. Die Pedelec-Fahrer hatten es allerdings erheblich leichter.

 

Da das Gepäck schon vor seinen Besitzern im Ausgangshotel angekommen war, ging es noch am Abend wieder pünktlich mit der Bahn nach Cuxhaven, denn eine schöne Radfreizeit war zu Ende. Das Wetter hat die Cuxhavener verwöhnt, die Strecken waren gut ausgebaut und alle konnten Natur pur genießen. Da es keine größeren Pannen gab und alle sind wieder gesund zu Hause angekommen sind, konnten alle Teilnehmer die Tage sehr genießen.

 

RK/HLes, 14.08.2017

Zur Apfelblüte ins Alte Land

 

Trotz unsicherer Wettervorhersagen ist der ATSC-Radtreff wie vorgesehen am Sonntag, den 7.Mai, zur Radtour durch das Alte Land aufgebrochen. Aber wenn Engel reisen, scheint ja bekanntlich die Sonne.

 

Sieben Teilnehmer sind mit dem Zug nach Stade gefahren, haben die Räder ausgeladen und zuerst die historische Altstadt durchquert.

Von dort dann Richtung Norden am Elbufer nach Grünendeich. Der Wind wehte leicht aus Nordwest, sodass das Radfahren auch den Radlern ohne Elektro-Antrieb nicht schwer fiel. Schon auf dieser Strecke konnte man einige Apfelplantagen in voller Blüte erleben.

Dann ging es auf dem Lühedeich vorbei an historischen Gebäuden und liebevoll angelegten Gärten bis zum Altenheim Bergfried in Steinkirchen, wo wie jedes Jahr Mittagspause gemacht wurde. Die mitgebrachte Verpflegung war eine tolle Stärkung für die Weiterfahrt bis Neuenkirchen, wo die Lühe überquert wurde. Weiter ging es auf der anderen Seite zurück nach Steinkirchen. 

Dann wurde nach Osten abgebogen, über das kleine Gehrden bis nach Borstel, wo  die volle Apfelblütenpracht auf die ATSCer wartete. Das war die schönste Strecke. Weiter ging es in Richtung Süden nach Jork, wo gerade das Blütenfest stattfand. Dort war kein Durchkommen, sodass man das Getümmel mit einem Schlenker umfahren musste, um nach Osten in das heimelige Ladekoop fahren zu können.

 

Dann wieder Richtung Süden vorbei an der Apfelblütenpracht über die schon fertiggestellte Autobahnüberführung nach Buxtehude.

Nach über 50 km hatten sich die Radler dann den Kaffee und Kuchen an der Promenade neben der Este redlich verdient.

Auf dem Weg zum Bahnhof gab es ausreichend Gelegenheit, noch durch die schöne Altstadt zu schlendern.

Gegen 18.00 Uhr begann die Rückfahrt mit der Bahn nach Cuxhaven, die Erinnerung an einen wunderschönen Tag bei sonnigem Wetter im Gepäck.

MK/HLes, 20.05.2017

N a c h r u f

 

 

 

Am 7. März 2017 ist Eberhard Herrmann nach langer schwerer Krankheit gestorben. Er wurde 77 Jahre alt.

 

Bis 2011 hat Eberhard den ATSC-Radtreff 21 Jahre lang geleitet mit einem Engagement, das beispielhaft genannt werden kann.

Er organisierte die kurzen und langen Touren und hielt nach Einkehrmöglichkeiten für uns Ausschau. Auch die alljährlichen meist sechstägigen Radfreizeiten wurden genau erkundet und ggf. vorher abgeradelt.

 

Eberhard achtete darauf, dass die Räder der Teilnehmer immer technisch in Ordnung waren und half gerne, wenn dies nötig war. Wie ein Schäferhund umkreiste er während der Fahrten seine „Herde“ und warnte rechtzeitig vor entgegenkommenden oder sonstigen Hindernissen. Todesmutig stellte er sich auf der Straße den Autos entgegen, damit seine Schäfchen diese sicher überqueren konnten. Vorbeifahrenden Gruppen schallte der Ruf entgegen: „Cuxhaven grüßt den Rest der Welt!“

 

Er registrierte die Geburtstage der Teilnehmer und sorgte dafür, dass ihnen bei einer Pause ein entsprechendes Ständchen gebracht wurde.

Auch in den radlerfreien Wintermonaten betreute er die Truppe und organisierte 14-tägige Zusammenkünfte mit Spieleabenden und Spaziergängen zum Weihnachtsmarkt oder Kaffeeschmaus.

Radfahren generell und sein Radtreff im Besonderen hatten einen hohen Stellenwert in seinem Leben.

 

Wir werden ihn immer in bester Erinnerung behalten!

 

Renate Kapp und seine dankbaren Radler

 

 MK/HLes, 20.04.2017

 ATSC-Radfreizeit ins Weserbergland

 

Ende August unternahmen die ATSC-Radwanderer eine viertägige organisierte Radreise mit Primo-Radreisen und radelten von Hannoversch Münden bis Minden.

 

Nachfolgend das Reisetagebuch:

1.Tag: Start 6:20 h in Cuxhaven. Über verschiedene „Zuladestellen“ in Richtung Süden zählten wir schließlich 23 Radler und 17 Fußgänger. Gegen 12:30 Uhr Ankunft in Hannoversch Münden direkt neben dem „Weserstein“ - ja, genau dort, wo Werra sich und Fulda küssen und ihre Namen büßen müssen......! Ein kurzer Aufenthalt erlaubte uns eine Stippvisite im Städtchen.

 

Inzwischen war der Seniorchef vom Hotel Kronenhof in Oedelsheim eingetroffen, um uns Radler abzuholen. In Hemeln, direkt an der Weser, machten wir eine Kaffeepause. Der nächste Stopp war das Kloster Bursfelde, welches durch das Geistliche Zentrum belebt wird. Seniorchef Herbert erklärte uns die Besonderheiten: Die Kirche ist 18 Fuß breit, 2x18 Fuß lang und hat 18 Säulen. In den kleineren Kirchenraum gelangt man ganzjährig durch einen Torbogen mit 52 Rosetten. Nach 25 km bei 33 °C in Oedelsheim angekommen, konnten wir am Abend einen Grillabend im Freien genießen.

  

2.Tag: Tagesziel Holzminden. Die herrliche Landschaft und die vielen Windungen der Weser sind Balsam für die Seele. Um einen Umweg zu vermeiden, mussten wir in Warmbeck ein kurzes Stück mit 25 %-iger Steigerung überwinden. Ganz schön anstrengend für „Flachländler“. Unser erstes Ziel war Höxter, wo wir die Mittagspause individuell gestalteten. Die typischen Weser-Renaissance-Bauten begeisterten uns sehr. Später radelten wir um das Schloss Corvey herum nach Holzminden, von wo aus uns der Primo-Bus zurück zum Hotel brachte. Dabei konnten wir die Radelstrecke von 60 km

 

bei 35 Grad zurückverfolgen. Nach dem Abendessen verwöhnten uns Rolf und Hanne mit einer schmackhaften „Bohnensuppe“!

 

3.Tag: Start in der Industriestadt Holzminden. Der Radweg führte uns auf reizvollen Wegen vorbei an Wäldern mit beginnender Herbstfärbung zur Münchhausen-Stadt Bodenwerder. Eine Stunde lang wurden wir zur Mittagszeit „von der Leine gelassen“ um weiter zur Rattenfänger-Stadt Hameln zu radeln. Bei 35 Grad waren Eis und viel Wasser willkommen. Immerhin brachte uns der Fahrtwind ein wenig Abkühlung. Nur nicht absteigen und stehen bleiben ! Wir hatten Glück in der freien Natur: Ein starkes Gewitter ergoss sich über Oedelsheim und umzu und richtete dort viel Schaden an.

 

4.Tag: Nach dem Gewitter vom Vortag war es „kalt“ geworden, nur noch 24°C. Die Zeit in Oedelsheim war zu Ende und wir fuhren mit dem Bus nach Rinteln, um dort den vielen Schleifen der Weser zu folgen. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal bei Porta Westfalica lud uns zur Fotopause ein. Nach 40 km trafen wir in Minden die Fußgänger bei Kaffee und Kuchen, um dann gemeinsam die Heimreise anzutreten.

 

Fazit: 185 km Radeln bei „Hitze“ und „Kälte“ in einer wunderschönen Landschaft 

 

                                                                                                               MK/HLes, 11.11.2016