ATSC-Gerätturnerinnen steigen in die Landesliga auf

 

Lüneburg, 13.11.22 - Nach einem turbulenten Auftritt bei der diesjährigen Sportgala traten „Arielle, Sebastian & Co“ in Lüneburg zum Mannschaftswettkampf um den Bezirkstitel in der LK 3 an.

 

Insgesamt 15 Mannschaften mit bis zu acht Turnerinnen kämpften um den Titel. Von den acht Turnerinnen gehen bei einem solchen Wettkampf jeweils fünf an den Start, die drei besten kommen in die Wertung. So kann jede der Turnerinnen ein nicht so beliebtes Gerät auslassen, dafür aber an den favorisierten Geräten Punkte für die Mannschaft holen.

Das jüngste Mannschaftsmitglied Leonie Packwitz (2009) unterstützte die Mannschaft mit ihrem Überschlag mit zwei halben Schrauben im An-und Abgang am Sprungtisch (1,20 m). Auch am Schwebebalken trat sie an, und erturnte 12,55 Punkte mit einer sauberen Übung, in der tolle gymnastische Elemente sowie gute akrobatische Teile enthalten waren.

Lina Jeschke (2008) zeigte ebenfalls den geschraubten Sprung am Tisch, trat dann aber noch am Barren an. Das ungewohnt harte Gerät bereitete allen Turnerinnen einige Probleme. Trotzdem konnte Lina dort überzeugen.

Charlotte Neumann (2006) gelangte locker mit ihrem Sprung in die Wertung. Außerdem holte sie am Barren und Boden wichtige Punkte für ihr Team. Besonders die Bodenwertung konnte sich sehen lassen, denn sie hatte einige gymnastische Passagen noch kurz vor dem Wettkampf erneuert. Zusammen mit sauberer Akrobatik war die Kür sehr sehenswert.

Lina Hoffmann (2004) turnte am Sprung als einzige einen Yamashita. Der Überschlag, der nach dem Abdruck gebückt und schnell wieder geöffnet wird, wird nicht oft gezeigt. Auch am Boden konnte sie mit ihrer Übung wichtige Punkte beisteuern.

Jara Kugele (2001) stieg erst nach dem ersten Gerät in den Wettkampf ein. Die erfahrene Turnerin musste am Barren Punkte hergeben, holte aber am Balken die zweithöchste Wertung der Mannschaft (12,65). Am Boden turnte sie zum ersten Mal ihre neue Übung, die sie ausdrucksstark präsentierte.

Josephine Krooß (2001) schraubte sich erfolgreich über den Sprungtisch, bezwang nicht so souverän wie sonst den Barren, um dann am Boden die höchste Wertung des gesamten Wettkampfs (14,00) zu holen. Die Balkenkür mit hochwertigem Auf-und-Abgang brachte ebenfalls ein Plus auf das Konto des ATSC.

Alina Said (1993) wurde in der Siegerehrung glatt als „Turn-Oma“ bezeichnet. Seit Jahren choreografiert sie alle Bodenübungen der Cuxhavener Turnerinnen und steht immer mit Rat und Tat zur Seite. Sie stieg ebenfalls erst nach dem Sprung ein, zeigte am Barren eine solide Leistung, um dann am Balken die höchste Wertung des gesamten Wettkampfs abzuräumen. Saubere Gymnastik mit guten akrobatischen Elementen und einem Auerbachsalto als Abgang waren dem Kampfgericht 13,20 Punkte wert. Am Boden zeigte sie die von ihr selbst choreografierte Kür, die die gesamte Halle zum Mitklatschen animierte.

Am Ende stand die Mannschaft (v.l. Alina Said (geb. Lingl), Jara Kugele, Lina Hoffmann, Leonie Packwitz, Charlotte Neumann, Lina Jeschke, es fehlt Josephine Krooß) mit 150,50 Punkten ganz oben auf dem Podest und tritt im nächsten Jahr in der Landesliga/ LK 2 an. Hierfür müssen noch einige Elemente geübt und gefestigt werden, denn die Anforderungen an den Geräten sind um einiges höher.

PLi/HLes, 21.11.22

„ Back again“ -

ATSC-Turncamp 2022 gut angenommen

 

Endlich war es mal wieder so weit: 25 Turnerinnen aus Spaden, Lübeck, Bramsche und Cuxhaven im Alter von 8-17 Jahren trafen sich zum Trainingslager in der Cuxhavener Rundturnhalle.

Eine Woche lang wurde jeder Tag um 7.00 Uhr mit einer Laufeinheit oder mit Krafttraining begonnen. Nach einem gemeinsamen Frühstück gingen die Turnerinnen in zwei Blöcken an die Geräte. Am Abend hatte dann jede Turnerin je eine Einheit am Boden, Barren/ Reck, Sprung und Schwebebalken zu absolvieren. Die Gruppen wurden leistungsorientiert eingeteilt, denn so konnten gleiche Elemente trainiert und erarbeitet werden. Bis in die späten Abendstunden wurde nach den Trainingseinheiten gespielt, getobt und noch ein bisschen weitergeturnt.

die jüngste Teilnehmerin Kiara Martins (ATSC, 8 Jahre) einen Salto vorwärts aus dem Pezziball.
Die jüngste Teilnehmerin Kiara Martins (ATSC, 8 Jahre) turnt einen Salto vorwärts aus dem Pezziball.

In der Mitte des Camps ging es mit der ganzen Gruppe für einen Nachmittag an den Strand, wo eigentlich eine Trainingspause eingelegt werden sollte. Aber auch in der Freizeit gibt es noch viele Möglichkeiten zu trainieren: So wurden u.a. Pezzibälle eingegraben und als Trampolin genutzt.

 

 

Bei der Abschlussshow am Freitag konnten die erlernten Dinge den Eltern demonstriert werden.

 

Zufrieden - wenn auch übermüdet - konnte diese Woche verletzungsfrei abgeschlossen werden.

 

 PLi/HLes, 29.8.22

 

Die Teilnehmerinnen des Turncamps mit den ATSC-TrainerInnen Petra und Alina Lingl, Katrin Eger, Lina Ujvari und Frederik Businski.
Die Teilnehmerinnen des Turncamps mit den ATSC-TrainerInnen Petra und Alina Lingl, Katrin Eger, Lina Ujvari und Frederik Businski.