Wandern

 

Abteilungsleiter:

 

Annette Langhoff

Osterstr. 12

27478 Cuxhaven

 

Tel.: 04722-2400

Wandern im Spätsommer/Herbst

 

 

 

Im August machten wir uns mit dem Metronom auf den Weg nach Hamburg zu „Planten un Blomen“. Unser Weg führte uns auf schmalen, gewundenen Wegen an einem kleinen Bach entlang, gesäumt von Büschen und blühenden Stauden bis zu einer langen Bretterwand. Dahinter befindet sich die Baustelle des CCH. Danach wanderten wir durch den Rosengarten und bewunderten die vielen unterschiedlichen z.T. stark duftenden Sorten. Immer weiter ging es, vorbei an Wasserflächen und abwechslungsreich gestalteten Beeten mit wunderschön blühenden Stauden. War es bisher sonnig und angenehm warm gewesen, überraschte uns zur Mittagszeit ein kräftiger Schauer. Da wir uns gerade in der Nähe eines Imbisses befanden, konnten wir uns unter einem großen Schirm halbwegs trocken unterstellen und etwas trinken. Schon bald schien die Sonne wieder, und wir konnten sogar noch die Wasserorgel mit der passenden Musik genießen. Zum Schluss gingen wir dann - bis es Zeit wurde nach Hause zu fahren - noch ein Stück durch die Wallanlagen. Alle waren sich einig, dass es ein schöner und abwechslungsreicher Tag war.

 

Im September begannen wir unsere Wanderung bei freundlichem Wetter in Stinstedt, einem landwirtschaftlich geprägten Dorf umgeben von Feldern und Moorflächen. Der gut ausgeschilderte Rundweg um das Naturschutzgebiet „Stinstedter See“ führte uns zunächst entlang teilweise abgeernteter Maisfelder bis zu einem ersten Aussichtsturm, von dem man einen schönen Ausblick auf das Naturschutzgebiet hat.

 

Dabei wird deutlich, dass es sich bei dem Stinstedter See nicht um eine größere zusammenhängende Wasserfläche handelt, wie man es eigentlich bei der Bezeichnung „See“ erwartet, sondern um ein größeres Moorgebiet mit mehreren kleinen Wasserflächen. Diese sind durch viele kleine Wassergräben miteinander verbunden, die jedoch für den Betrachter nur auf der topographischen Karte sichtbar werden.

 

Weiter ging es auf der Verbindungsstraße von Stinstedt und Moorausmoor bis zur Abzweigung des Wanderwegs, der um das Naturschutzgebiet herum führt. Nach einiger Zeit kamen wir zum Aussichtsturm West, wo wir bei schönstem Sonnenschein unsere Mittagsrast einlegten und den Ausblick über das Moor genossen. Auf dem weiteren Weg entlang des Damms hatten wir von der Nordseite aus noch einmal schöne Ausblicke auf das Feuchtgebiet mit seinen kleinen Wasserflächen und abgestorbenen Birken.

 

Nach Abschluss der Wanderung fuhren wir noch nach Otterndorf, um den Tag bei Kaffee und Kuchen ausklingen zu lassen.    

 

 

 

Im Oktober wurde die Wandergruppe von Erika geführt. Von der Sahlenburger Schule aus ging es auf dem Berenscher Weg durch die Heide, die zwar nicht mehr blühte, aber im schönsten Sonnenschein lag. „Achtern Kugelfang“ ging es weiter vorbei an Grünflächen, Moor und Waldrand zur Spanger Heide. Dort wurde an der Panzerstraße am Arenscher Weg die erste Rast eingelegt, ehe es bei herrlichem Sonnenschein vorbei am Kahleberg Richtung Himmelshöhe über freie Landschaft bis in den Wernerwald und zum Lohmsmoor ging. Wegen des guten Wetters gingen wir dann noch vergnügt zum Strand, um bei Itjen draußen Kaffee und Kuchen zu genießen, ehe wir zum Ausgangspunkt zurückkehrten.

 

 

 

 

 

Ein kleines Vorwort zum Wanderprogramm 2018:

 

Im Laufe des vergangenen Jahres ist unsere Wandergruppe kräftig geschrumpft: Helga Koch ist verstorben und eine Reihe anderer Wanderfreunde/-innen musste das Wandern aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Von den verbliebenen acht Aktiven ist fast immer der eine oder andere aus privaten Gründen verhindert, so dass an den einzelnen Wandertagen selten mehr als fünf oder sechs Leute teilnehmen. Für eine so kleine Gruppe sehe ich eine Anmeldung zum Kaffeetrinken als unnötig an. Wenn wir nach Abschluss der Wanderung noch irgendwo Kaffee trinken wollen, müssen wir schauen, wo wir Platz finden (und notfalls ohne gemeinsames Kaffeetrinken nach Hause fahren).  Ausnahmen sind das Grünkohl- und natürlich das Weihnachtsessen. 

 

 

 

Wanderplan für Januar, Februar, März 2018

 

 

 

21. Januar 2018

 

 

 

Treffen: 10 Uhr auf dem Wochenmarkt mit PKW

 

Wir wandern ca. 7 km im Bereich Wernerwald. Rucksackverpflegung, keine Anmeldung notwendig.

 

Organisation: Annette  Langhoff, Tel. 04722-2400, mobil 0174-4668578

 

 

 

18. Februar 2018 - Grünkohlwanderung

 

 

 

Treffen: 10 Uhr auf dem Wochenmarkt mit PKW.

 

Wir fahren nach Otterndorf und parken beim „Gasthaus zum Elbblick“, Deichstraße 1, Tel. 04751-3530, wo wir später für 14,50 Euro „Grünkohl satt“ essen können. Wir wandern von dort aus ca. 7 km, z.T. Im Gebiet der Otterndorfer Seenlandschaft. Das Essen ist für 13 Uhr bestellt.  Anmeldung zum Essen bis Sonntag, 11.02., bei Annette Langhoff, Tel. 04722-2400

 

Wer etwas anderes essen möchte, nimmt bitte selber mit der Gaststätte Verbindung auf.

 

 

 

18. März 2018

 

 

 

Treffen: 10 Uhr auf dem Wochenmarkt mit PKW

 

Wir fahren nach Flögeln und parken beim Gasthaus am See. Wir wandern ca. 7 km um den Flögelner See und auf dem Moorerlebnispfad, mit Rucksackverpflegung. Nach Abschluss der Wanderung können wir, falls wir Platz finden, in der Gaststätte einkehren. Keine Anmeldung notwendig.

 

Organisation: Annette Langhoff Tel. 04722-2400, mobil 0174-4668 578

AL/HLes, 20.11.2017

Sommerwandern

 

Im Mai trafen sich trotz des idealen Wanderwetters - warm, sonnig, blauer Himmel - nur sechs Aktive für die Wanderung um den Bremervörder See. Wir genossen die abwechslungsreiche Landschaft mit schönen Ausblicken auf den See. Am Südende konnten wir von einem Aussichtsturm einen Blick auf die Oste werfen. Beim Gang über den Wasserspielplatz bewunderten wir die vielen unterschiedlichen und phantasievollen Spielmöglichkeiten für Kinder jeglichen Alters. Zu Mittag kehrten wir im „Haus am See“ ein und jeder konnte sich am umfangreichen Mittagsbuffet nach Herzenslust bedienen. Danach schauten wir uns den Apothekergarten an, in dem zu allen möglichen Wehwehchen und Krankheiten die passenden Kräuter gezeigt wurden. Den Abschluss bildete der Gang durch den sehr interessanten „Park der Sinne“. Einige von uns ließen es sich nicht nehmen, an verschiedenen Stationen die eigenen Fähigkeiten, z.B. beim Balancieren und Klettern, zu erproben. Alle waren sich einig, dass es ein schöner Tag und ein sehr lohnenswerter Ausflug war. 

Kurze Verschnaufpause in Bülkau
Kurze Verschnaufpause in Bülkau

Im Juni hatten wir schon wieder super schönes Wanderwetter. Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen starteten wir unsere Wanderung an der „Gaststätte am Zollbaum“ am Westrand der Wingst und waren ganz froh, auf unserem Weg entlang des Neuhaus-Bülkauer Kanals im Schatten der Bäume laufen zu können. Das hohe Gras auf dem Weg erschwerte uns das Gehen etwas, aber nach kurzer Zeit kam uns ein Trecker mit Mähbalken entgegen,  und so hatten wir nun einen komfortablen Wanderweg vor uns. Auf den kleinen Brücken über den Kanal bot sich uns ein idyllischer Blick über die stille, von Algen grün gefärbte Wasserfläche. Später bogen wir vom Kanal, der weiter südlich in den Balksee mündet, ab und wanderten auf Feldwegen Richtung Süderbusch, wo wir auf dem Weg durch die Siedlung einige sehr sehenswerte Fachwerkhäuser bewundern konnten. Nach einer kurzen Wegstrecke entlang der Hauptstraße bogen wir nach Norden ab. Der letzte Abschnitt führte uns wieder auf kleinen Straßen durch Felder und Siedlungen.  Am Ausgangspunkt angekommen konnten wir uns in der Gaststätte im Schatten unter Bäumen erholen und uns bei Kaffee und Butterkuchen stärken.     

 

Wandern im Dezember 2017

 

Weihnachtswanderung und -feier am 17.12.2017

 

Wanderer: Treffen ist um 10 Uhr auf dem Wochenmarkt mit PKW (oder direkt am Hotel „Seelust“), wo wir auch parken und von wo aus wir unsere Wanderung starten werden.

Wir wandern am Fort Thompson vorbei auf dem Pastor-Drägert-Weg bis Brockeswalde, nördlich am Brockeswald entlang und über den Sahlweg zurück nach Duhnen (ca. 7 km).

Nichtwanderer: Treffen um 13 Uhr im Hotel „Seelust“ in Duhnen

 

Anmeldung zum Essen bis zum 4. Dezember  bei Heinz Marx, Tel. 35322

AL/HLes, 18.08.2017

 

Wandern im Frühling

 

Im Februar begann unser Wandertag mit Regen, und der graue Himmel sah wenig vielversprechend aus. Trotzdem trafen sich 12 unerschrockene Wanderer auf dem Wochenmarkt.

 

Als wir unsere Wanderung durch den Wernerwald starteten, hatte es glücklicherweise aufgehört zu regen. Um nicht immer nur die gleichen breiten, jedem bekannten Hauptwege zu nutzen, gingen wir auf kleineren Nebenwegen ein wenig im Zickzack. Als wir an der Rückseite des Waldcampingplatzes vorbeikamen, konnten wir das neue Baumhaus in Augenschein nehmen, über das auch schon in den CN berichtet wurde. Am Finkenmoor machten wir eine kleine Trinkpause, die wegen des feuchten und ungemütlichen Wetters nur sehr kurz ausfiel, bevor es am Südrand des Finkenmoors weiter ging. Auf den letzten Metern fing es doch noch an zu regnen, aber wir waren ja schon kurz vor unserem Ziel, dem „Kupferkessel“, wo wir uns den Grünkohl samt Beilagen schmecken ließen. Ganz besonders freuten wir uns, dass Hilde und Gerhard Wurche auch zum Essen gekommen waren. 

 

Im März starteten acht regenfest verpackte wagemutige Damen bei Dauerregen die Wanderung im Hohensteinsforst bei Wanhöden. Zunächst an noch offenen Feldern entlang, wo sicherlich bald der Mais sprießen wird, dann in den Forst. Es wehte kaum Wind, so dass wir die dringend benötigten Regenschirme halten konnten. Wir wanderten zügig drauflos und erreichten über matschige, wilde Wege einen Platz mit Bank, Hochsitz und einer Ansammlung großer, grober Steine. Die winzige Trinkpause reichte zum Verschnaufen, bevor es über feste, nasse Waldwege zurück zu den PKWs ging.

 

Anschließend kehrten wir in Nordholz noch auf einen Kaffee ein.

Im April starteten wir unsere Wanderung am Parkplatz neben der Pipinsburg bei typischem Aprilwetter: abwechselnd Sonne, Wolken, Schauer, dazu ein steifer eisiger Wind. Wir folgten dem sehr gut ausgeschilderten etwa 8 km langen Rundweg, der uns zuerst zur Burganlage Pipinsburg aus dem 11. Jahrhundert führte. Danach ging es durch eine leicht hügelige Geestlandschaft mit Sandheide, skurril-knorrigen Eichen und vielen Birken. An vielen exponierten Punkten wie z.B. der Pipinsburg oder den zahlreichen vorgeschichtlichen  Grabanlagen gaben uns Infotafeln Erklärungen und Hinweise. Nach der Geestlandschaft führte uns der Weg durch das Naturschutzgebiet Dorumer Moor. Durch Schließung der Entwässerungsgräben wird dort versucht, das Moor wieder zu vernässen und dadurch die ursprünglich vorhanderne Vegetation wie z.B. Torfmoose wieder anzusiedeln. Wir konnten die beginnende Wollgrasblüte und malerische Spiegelungen im Wasser bewundern. Weiter führte uns der Rundweg durch landwirtschaftlich genutztes Gebiet. In einiger Entfernung sahen wir einen Storch nach Futter suchend geruhsam über ein Feld schreiten.

 

Der weitere Weg führte uns wieder durch das Naturschutzgebiet, und plötzlich - wir trauten unseren Augen kaum - querte in recht kurzer Entfernung ein Wildschwein den Weg und verschwand wieder im Gebüsch. Wir blieben - fast alle - wie angewurzelt stehen, und richtig: Gleich darauf folgte ein zweites Wildschwein, und bald darauf eine ganze Schar von Jung-Wildschweinen. Wir kamen noch an diversen vorgeschichtlichen Grabanlagen vorbei. Besonders beeindruckend fanden wir das „Bülzenbett“, eine Grabanlage aus mächtigen Findlingen, gegen Ende der Wanderung. Bei Kaffee und Kuchen ließen wir den Wandertag in der Bäckerei Kraßmann in Nordholz ausklingen.  

AL/HLes, 24.05.2017