Wandern

 

Abteilungsleiterin:

 

Annette Langhoff

Osterstr. 12

27478 Cuxhaven

 

Tel.: 04722-2400

Wanderplan für Februar bis Juni 2019

 

 

17 . Februar  2019 : Grünkohlwanderung

Treffen: 10 Uhr auf dem Wochenmarkt mit PKW

Wir fahren nach Altenbruch und parken am Gasthaus Hadler Hof, Bei den Türmen 6, (hinter der Kirche), Tel. 04722-2280, wo wir später auch essen werden. Wir wandern ca. 8 km im Bereich von Altenbruch. Das Essen ist für 12:30 Uhr bestellt.

Anmeldung zum Essen bis Sonntag, 10.02. bei Annette Langhoff, Tel. 04722-2400

Wer etwas anderes essen möchte, nimmt bitte selbst mit der Gaststätte Verbindung auf.

 

17 . März 2019

Treffen: 10 Uhr auf dem Wochenmarkt mit PKW

Wir fahren nach Nordholz und wandern dort ca. 8 bis 9 km, mit Rucksackverpflegung.

Organisation: Annette Langhoff, Tel. 04722-2400

 

28 . April 2019 (nicht am 21. wegen Ostern)

 

Treffen: 10 Uhr auf dem Wochenmarkt mit PKW

Wir fahren nach Flögeln und parken neben dem Landgasthof Seebeck, Flögelinger Straße 8. Wir gehen zum „Flögelner Holz“ und wandern auf einem Rundweg durch den Wald, insgesamt ca. 8 bis 9 km. Dabei besuchen wir auf dem ausgeschilderten Vorgeschichtspfad auch das dortige Großsteingrab. Da einige Abschnitte des Weges eventuell recht nass und matschig sein können, empfiehlt  sich das Tragen wasser-dichter Wanderstiefel.

Organisation: Annette Langhoff, Tel. 04722-2400

 

19 . Mai 2019

 

Treffen: 10 Uhr auf dem Wochenmarkt mit PKW

Wir fahren nach Altenwalde in den Ortsteil Franzenburg/Gudendorf und wandern ca. 9 km im Gebiet zwischen Gudendorfer See und Marineflugplatz.

Organisation: Erika Kratzmann, Tel. 714 595

 

16 . Juni 2019

 

Treffen: 10 Uhr auf dem Wochenmarkt mit PKW

Wir fahren nach Spieka-Neufeld und wandern ca. 8 km nach Berensch und zurück. Eine Einkehr erfolgt in einer Gaststätte. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Organisation: Otto Krüger, Tel. 38285 

                                                                                                                  AL/HLes, 11.2.2019

Wandern in der kalten Jahreszeit

 

Im November wurden wir mit optimalem Wanderwetter beglückt: blauer Himmel, Sonne und kein Wind. Fast zu schön, um wahr zu sein! So konnten wir die Laubfärbung der letzten noch an den Bäumen hängenden Blätter so richtig genießen. Wir starteten in Holte-Spangen am südlichen Ortsausgang und liefen am Waldrand auf dem Brockkampsweg mit Blick über die Felder entlang. Später ging es Richtung Norden auf dem Rad- und Wanderweg bis zum Brockeswalder Zentralfriedhof. Dort nutzten einige die Möglichkeit gemütlich auf einer Bank ihr Gesicht in die Sonne hielten. Dann ging es auf Feldwegen parallel zur Spanger Straße wieder Richtung Holte-Spangen  und zu den Fahrzeugen. Da die Bäckerei Itjen in Sahlenburg geschlossen hatte, mussten wir auf das anschließende gemeinsame Kaffeetrinken diesmal verzichten.

 

Die Weihnachtswanderung im Dezember wurde vertretungsweise von Erika Kratzmann begleitet und geführt, da Annette Langhoff erkrankt war. Dafür ganz lieben Dank! Hier ihr Bericht:

Anfahrt mit PKWs zum Startpunkt: Restaurant „Zur Sonne“. Dort gab es zum Mutmachen einen Schluck von Helga Weißkopf anlässlich ihres Geburtstages. Dann aber los, den Fußweg Richtung Kugelbake entlang und abgebogen Richtung Schultheißenstraße und Wetternweg, immer in westlicher Richtung. Bei erfrischendem Wind im Rücken gingen wir zum Kreuzweg, überquerten Strichweg und Bäderring, um den Wanderweg entlang der Döser Wettern bis zur Brücke und zum „Fort Thompson“ zu erreichen. Am Ortsrand Duhnen zum Deich machte sich der östliche Wind schon bemerkbar... In Höhe des Kurmittelhauses und am Strand blies uns der starke Ostwind ins Gesicht; auf der schönen Promenade, ein wenig im Schutz des Deichs, liefen wir dann flott bis zur Ecke Kugelbake und dann hinüber zum Restaurant.

Dort hatten schon einige Wanderfreunde Platz gefunden, zu Mittagessen nach Wahl und Klönschnack zum Jahresende.

 

Das Jahr 2019 fängt gut an!  

 

Im Januar starteten wir mit 14 Personen bei frostigem, trockenen Winterwetter am Parkplatz Lohmsmoor im Wernerwald. Zunächst ging es auf dem Hauptweg Richtung Osten, dann vom Sportplatz aus auf einem schmalen, gewundenen Weg durch lichten Birkenwald, Kratteichen und Heideflächen. Nachdem wir auf einem Wiesenweg den Wernerwald wieder erreicht hatten, durchquerten wir diesen und, an der Küste angekommen, bekamen sogar noch ein wenig Sonne ab. Nach einer gemütlichen Trinkpause am Finkenmoor ging es zurück zu den Autos und zum obligatorischen gemeinsamen Abschlusskaffee.

 AL/HLes, 11.02.2019 

 

Trinkpause am Finkenmoor
Trinkpause am Finkenmoor

Wandern im Herbst

 

Im August starteten elf Wanderfreunde und zwei Hunde ihre Wanderung bei idealem Wanderwetter: freundlich, warm und trocken. Sie parkten in der Ortsmitte von Stinstedt und liefen auf der Dorfstraße zunächst in nordwestlicher Richtung, nach dem Ortsausgang nach Norden, wo sie der Weg durch Wiesen und Felder an einsam gelegenen Gehöften vorbeiführte. Schließlich führte der Rundweg nach Westen, wo die Wanderer in einem kleinen Waldgebiet namens Heidberg schließlich eine gemütliche überdachte Holzhütte mit genügend Platz zum Sitzen für alle erreichten. Dort gab es den mitgebrachten Proviant. Der Rückweg führte wieder durch Felder und Wiesen und durch den Ortsteil Sankt Joost  mit einigen sehr schönen Häusern und Höfen bis zur Ortsmitte zu den Autos.

Einige der ATSCer ließen den Nachmittag noch bei Kaffee und leckerem Kuchen im Café Löwenzahn in Altenbruch ausklingen.

 

Auch im September war das Wetter wieder günstig: Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen starteten die Wanderer ihre Wanderung von einem Waldparkplatz am Ortsausgang von Drangstedt an der Straße nach Elmlohe. Zunächst ging es durch lichten Buchenwald ein Stück nach Osten und dann weiter in südlicher Richtung bis zum Waldrand, an dem der Weg nun entlang ging. So hatte man zur einen Seite einen weiten Blick in die offene Landschaft, zur anderen Seite bot der Wald immer wieder unterschiedliche Einblicke, mal dicht mit Unterholz bewachsen, mal offener mit alten Buchen und Eichen. Kurz vor die Gemarkung Kührstedt ging es nach Norden auf einen breiten, gut ausgebauten Hauptweg ab. Auf diesem wanderte die Gruppe bis zu einer überdachten Rasthütte mitten im Wald, wo eine längere Pause eingelegt wurde. Diese Rasthütte liegt neben dem neu eingerichteten Ruheforst, zu dem auch ein Parkplatz und einen kleine Feierstätte mit Bänken und einem Holzkreuz für die Trauerfeiern gehören. Nach der Rast ging es weiter auf dem Hauptweg, wobei die Sonne malerisch durch das Blätterdach auf das rosa blühende Springkraut schien. Nachdem ca. 9 km stärkten die Wanderer sich noch im Tannenhof mit Kaffee und Kuchen, bevor sie die Heimfahrt antraten.

 

Im Oktober wanderten die ATSCer bei kühlen 11 Grad und grauem Himmel zunächst oberhalb des Spiel- und Sportparks Wingst entlang. Danach ging es am Waldrand entlang und eine Mitwanderin, die den ultimativen Pilzblick besitzt, machte die anderen auf eine ganze Kolonie von Maronen aufmerksam. Später gab es noch mehr Maronen zu sehen und auch noch Stein- und Fliegenpilze. Nach der Durchquerung des Judenfriedhofs wurde eine gemütliche Mittagsrast auf einem Stapel Baumstämme eingelegt.

 

Weiter ging es den Russenweg entlang vorbei am Löschteich. Der Weg war recht beschwerlich zu gehen, da er mit Schotter aufgefüllt war, aber schließlich gelangte die Gruppe wieder auf einen gut befestigten Weg und ging vorbei am Waldspielplatz und am Olymp bis zum Wingster Büdchen, wo sie eine längere Kaffeepause einlegte. Auch die Sonne ließ sich pünktlich zur Pause sehen. Leider schließt das Büdchen mit Ablauf des Monats für immer, obwohl die Betreiber eigentlich gern weitermachen würden!! Aber die Gemeindeverwaltung verwehrt es ihnen nach ihren Angaben, Werbetafeln aufzustellen, so dass einfach zu wenig Kunden von dem Angebot wissen. Auf dem Rückweg ging es vorbei am Waldmuseum und wunderschönen Fachwerkhäusern zurück zum Parkplatz. 

 AL/HLes, 19.11.2018

Sommerwandern

 

Während unsere Aprilwanderung fast durchweg im Regen stattfand, hatten wir im Mai auf unserer Fahrt nach Bremen zum Rhododendronpark das totale Kontrastprogramm: Strahlend blauer Himmel, Sonne satt und sommerliche Temperaturen. Für einige schon wieder eine Nummer zu heiß zum Wandern, aber zum Glück gibt es im Rhododendronpark ja auch jede Menge Schatten, in den wir uns immer wieder gern für eine kleine Pause zurückzogen. Die Hauptblüte war durch die schon Wochen dauernde Hitze schon vorbei, und die Blüten der Büsche, die noch nicht verblüht waren, hingen durch die andauernde Trockenheit zum Teil recht schlapp herunter. Bei unserem letzten Besuch vor einigen Jahren  haben wir die Azaleen- und Rhododendronblüte schöner und bunter erlebt!  Trotzdem fanden alle, dass es ein lohnenswerter Ausflug war, zumal einige den Rhododendronpark noch nicht kannten.     

 

Im Juni fuhren wir unter Ottos Leitung zum Natureum an der Ostemündung, wo unsere Wanderung  begann. Über die Klappbrücke gelangten wir auf das östliche Osteufer und wanderten auf einem Feldweg und später auf dem Ostedeich Richtung Mündung. Am Sielgebäude, wo wir rasteten, hatten wir einen weiten Ausblick auf die Ostemündung und das Deichvorland. Unter dem Dachüberstand des Sielgebäudes hatten Schwalben dicht an dicht ihre Nester gebaut, und es herrschte reger Flugverkehr. Nach unserer Rast gingen wir auf demselben Weg zurück und betraten das Natureum, in dem Otto uns auf einen kleinen Rundgang zu den verschiedenen Stationen des Außengeländes führte.

Nach einem Rundgang durch die Ausstellung im Gebäude stärkten wir uns in der Cafeteria. Zum Schluss wanderten wir noch weiter durch das Außengelände und blickten von der Vogelbeobachtungshütte hinüber zu unserem Rastplatz auf dem gegenüberliegenden Osteufer. Danach ging es zurück nach Cuxhaven. Alle waren sich einig, dass Otto uns wieder eine interessante Tour geboten hatte.

Am Grenzstein                                                                                                                 Wandern rund um Berensch

Im Juli hatten wir schon wieder optimales Wanderwetter, sonnig und warm, aber noch nicht zu heiß. Erika führte uns auf dem Geschichtspfad rund um Berensch. Wir starteten in der Ortsmitte bei der Infotafel in nördlicher Richtung und wanderten dann auf dem gut ausgeschilderten Wanderweg im Uhrzeigersinn rund um den Ort, wobei wir durch unterschiedliche Landschaftsformen wie Felder und Ackerflächen, Wiesen, Wald und Heide kamen. An mehreren Orten wiesen Infotafeln mit umfangreichen Erklärungen auf prähistorische Grabhügel oder Urnengräberfelder hin. Hervorzuheben ist die historische Grenzsäule, mit der nach jahrelangen Grenzstreitigkeiten der Grenzverlauf zwischen den bremischen und hamburgischen Landesfürsten festgelegt wurde. Dort machten wir eine kleine Pause im Schatten. Gegen Ende der Tour konnten wir noch vom neuen hohen Deich einen weiten Blick in das Deichvorland werfen.  Wir ließen wir die Tour bei Itjen in Sahlenburg bei Kaffee und Kuchen ausklingen und allen hatte die Wanderung rundum gut gefallen.

AL/HLes, 27.08.2018

Wanderberichte aus der kalten Jahreszeit 

  

Im Februar zu unserer Grünkohlwanderung in Otterndorf starteten wir bei sonnigem und frostigem Wetter vom Parkplatz der Gaststätte „Elbblick“ gleich hinter dem Deich. Von dort aus kann man zwar nicht die Elbe, dafür aber die Medem sehen, die wir dann auch bald überquerten, nachdem wir hinter der Jugendherberge auf einem Feldweg entlanggewandert waren. Bald darauf bogen wir auf den äußeren Weg ein, der immer am Wasser entlang rund um das Seengebiet führt. Die Sonne lachte uns zu und es war fast windstill, so dass das Wandern richtig viel Spaß machte. Nachdem wir die Seen umrundet und am Campingplatz vorbei gekommen waren, machten wir eine kleine Rast auf dem Deich. Man konnte bis zum anderen Elbufer sehen. Nachdem wir die letzte Etappe unten am Flussufer zurückgelegt und den Seglerhafen passiert  hatten, überquerten wir nochmals den Deich und gelangten zum Lokal „Elbblick“, wo wir uns den Grünkohl schmecken ließen. 

 

Auch im März hatten wir Glück mit dem Wetter: es war sonnig und kalt, der Himmel blau, allerdings wehte ein starker eisiger Ostwind. Deshalb entschieden wir uns, die Runde um den Flögelner See in umgekehrter Richtung als ursprünglich geplant zu gehen. So hatten wir den Wind, der ungehindert über den See peitschte, nicht zu Beginn im Gesicht, sondern am Schluss im Rücken. Wir marschierten also auf dem Deich in nordwestlicher Richtung am Ufer entlang und sahen am Wegesrand aufgeschichtete Bündel von Reet, die wohl später auf irgend einem Reetdach landen werden. An der Straße angekommen folgten wir dieser ein kleines Stück nach Norden und bogen kurz darauf Richtung Campingplatz ab. Schon bald waren wir am Beginn des Moorerlebnispfades angelangt, dem wir nun folgten. Es ist wirklich immer wieder und zu jeder Jahreszeit ein schönes Erlebnis, diesen botanischen Lehrpfad mit seinen Informationstafeln zu den verschiedenen Pflanzengemeinschaften und Tierarten, zur Entstehung der Moore usw. zu gehen. Der Bohlenweg ist inzwischen auch etwas in die Jahre gekommen und an manchen Stellen schon durch neue Bohlen ersetzt. Durch das Sonnenlicht kamen die Farben der Landschaft – gelbliches Gras, das Schwarz-Weiß der Birken, der blaue Himmel, die schwarzen Moortümpel und später die spiegelnde Wasserfläche – besonders gut zur Geltung. Nachdem wir den Campingplatz passiert hatten, gingen wir einen kleinen Stichweg hinunter zum See und machten eine ausgedehnte Pause auf einer Bank in der Sonne. Weiter ging es etwas entfernt vom Seeufer, vorbei an vielen kleinen Freizeitgrundstücken. Das letzte Stück des Weges führte uns wieder auf dem Deich zum Ausgangspunkt zurück, wo wir den Wandertag im Gasthaus am See gemütlich ausklingen ließen. 

 

 

 

Im April waren wir trotz des Regenwetters wieder eine zweistellige Wandergruppe. Wir starteten unsere Tour nördlich von Neuenwalde auf Feldwegen und kamen bald zum Naturschutzgebiet nordwestlich des Dahlemer Sees. Man konnte weit über das Moorgebiet mit mehreren kleinen Wasserflächen blicken. Bei Sonnenschein hätte das ganze sicherlich noch idyllischer gewirkt! Den kleinen Umweg zum Seeufer und am Ufer entlang mit den vielen kleinen hölzernen Anlegestegen, von denen man einen schönen Ausblick auf den See gehabt hätte, ließen wir wegen des schlechten Wetters weg. Stattdessen ging es direkt zum Aussichtsturm, wo man wenigstens im Trocknen die mitgebrachte Verpflegung zu sich nehmen und einen Blick auf den See werfen konnte. Der Rückweg führte uns wieder auf befestigten Feldwegen bis zu den Autos.

 

Zum Abschlusskaffee fuhren wir wieder nach Flögeln zum Gasthaus am See. 

 

AL/HLes, 24.5.2018

Winterwandern

 

Im November starteten wir unsere Wanderung bei grauem Himmel und nieseligem Wetter in Cadenberge am Sportplatz. Der Plan war, zur Wingst zu laufen und dort vielleicht noch letzte Reste der herbstlichen Baumfärbung zu erleben. Durch die vorangegangene „Regenzeit“ waren viele Wege in der Wingst jedoch extrem matschig, außerdem lagen viele umgestürzte Bäume auf den Wegen, die durch den letzten Sturm ihren Halt im aufgeweichten Boden verloren hatten. So mussten wir von der ursprünglich geplanten Route abweichen und uns auf die gut gangbaren Hauptwege beschränken.

 

Immerhin schaute zwischenzeitlich sogar die Sonne kurz aus den grauen Wolken heraus, und es blieb größtenteils trocken, so dass wir doch noch eine schöne Wanderung hatten, die wir in Altenbruch im „Cafè Löwenzahn“ mit einem leckeren Stück Torte beendeten.     

  

Im Dezember zu unserer Weihnachtswanderung lachte die Sonne von einem strahlend blauen Himmel und die Straßen waren ziemlich glatt. Alle nicht befestigten Fußwege waren dagegen wegen der wochenlangen Regenfälle immer noch total matschig und nicht begehbar, sodass wir von der ursprünglich geplanten Wanderstrecke Abstand nehmen mussten. Stattdessen wanderten wir von unserem Startpunkt am Hotel „Seelust“ in Duhnen auf dem Deich Richtung Sahlenburg und später durch Siedlungsstraßen wieder Richtung Döse. Bei einer Rast genossen wir den Sonnenschein, entdeckten noch einen kleinen uns bis dahin unbekannten Fußweg und landeten schließlich wieder auf dem Deich. Als wir bald darauf im Hotel „Seelust“ ankamen, in dem schon ein kleiner Raum für uns vorbereitet worden war, trafen wenig später auch die „Nichtwanderer“ ein. Nach dem liebevoll dekorierten Essen lauschten wir noch einigen besinnlichen und humorigen Texten, die von Heinz Marx und Gerhard Wurche vorgetragen wurden, und sangen Weihnachtslieder, diesmal begleitet auf der Gitarre.

 

Auch wenn es nur ein kleiner Kreis war, war es doch ein gemütlicher Nachmittag. 

Das neue Wanderjahr fing gut an: im Januar starteten wir unsere Wanderung erstmals seit Monaten wieder mit einer zweistelligen Teilnehmerzahl, und zwar vom Parkplatz „Am Lohmsmoor“ am Rande des Wernerwaldes aus. Bei grauem Himmel, aber ohne Wind und Regen (was wir alle bei der seit Monaten herrschenden nassen Witterung sehr zu schätzen wussten), wanderten wir zunächst durch die Sahlenburger Heide. Nach einer kurzen Rast im Stehen auf dem Kahleberg ging es weiter durch die Heide Richtung Wernerwald. Manchmal mussten wir größeren Pfützen und Matschstellen ausweichen, aber im Großen und Ganzen waren unsere Wege ganz gut gangbar. Auf dem gut befestigten Hauptwanderweg am Ostrand des Wernerwaldes ging es dann zurück zum Parkplatz. Den Nachmittag ließen wir bei Bäcker Itjen bei Kaffee und Kuchen ausklingen.  

 

 AL/HLes, 12.02.2018

Wandern im Spätsommer/Herbst

 

Im August machten wir uns mit dem Metronom auf den Weg nach Hamburg zu „Planten un Blomen“. Unser Weg führte uns auf schmalen, gewundenen Wegen an einem kleinen Bach entlang, gesäumt von Büschen und blühenden Stauden bis zu einer langen Bretterwand. Dahinter befindet sich die Baustelle des CCH. Danach wanderten wir durch den Rosengarten und bewunderten die vielen unterschiedlichen z.T. stark duftenden Sorten. Immer weiter ging es, vorbei an Wasserflächen und abwechslungsreich gestalteten Beeten mit wunderschön blühenden Stauden. War es bisher sonnig und angenehm warm gewesen, überraschte uns zur Mittagszeit ein kräftiger Schauer. Da wir uns gerade in der Nähe eines Imbisses befanden, konnten wir uns unter einem großen Schirm halbwegs trocken unterstellen und etwas trinken. Schon bald schien die Sonne wieder, und wir konnten sogar noch die Wasserorgel mit der passenden Musik genießen. Zum Schluss gingen wir dann - bis es Zeit wurde nach Hause zu fahren - noch ein Stück durch die Wallanlagen. Alle waren sich einig, dass es ein schöner und abwechslungsreicher Tag war.

 

Im September begannen wir unsere Wanderung bei freundlichem Wetter in Stinstedt, einem landwirtschaftlich geprägten Dorf umgeben von Feldern und Moorflächen. Der gut ausgeschilderte Rundweg um das Naturschutzgebiet „Stinstedter See“ führte uns zunächst entlang teilweise abgeernteter Maisfelder bis zu einem ersten Aussichtsturm, von dem man einen schönen Ausblick auf das Naturschutzgebiet hat.

 

Dabei wird deutlich, dass es sich bei dem Stinstedter See nicht um eine größere zusammenhängende Wasserfläche handelt, wie man es eigentlich bei der Bezeichnung „See“ erwartet, sondern um ein größeres Moorgebiet mit mehreren kleinen Wasserflächen. Diese sind durch viele kleine Wassergräben miteinander verbunden, die jedoch für den Betrachter nur auf der topographischen Karte sichtbar werden.

 

Weiter ging es auf der Verbindungsstraße von Stinstedt und Moorausmoor bis zur Abzweigung des Wanderwegs, der um das Naturschutzgebiet herum führt. Nach einiger Zeit kamen wir zum Aussichtsturm West, wo wir bei schönstem Sonnenschein unsere Mittagsrast einlegten und den Ausblick über das Moor genossen. Auf dem weiteren Weg entlang des Damms hatten wir von der Nordseite aus noch einmal schöne Ausblicke auf das Feuchtgebiet mit seinen kleinen Wasserflächen und abgestorbenen Birken.

 

Nach Abschluss der Wanderung fuhren wir noch nach Otterndorf, um den Tag bei Kaffee und Kuchen ausklingen zu lassen.    

 

Im Oktober wurde die Wandergruppe von Erika geführt. Von der Sahlenburger Schule aus ging es auf dem Berenscher Weg durch die Heide, die zwar nicht mehr blühte, aber im schönsten Sonnenschein lag. „Achtern Kugelfang“ ging es weiter vorbei an Grünflächen, Moor und Waldrand zur Spanger Heide. Dort wurde an der Panzerstraße am Arenscher Weg die erste Rast eingelegt, ehe es bei herrlichem Sonnenschein vorbei am Kahleberg Richtung Himmelshöhe über freie Landschaft bis in den Wernerwald und zum Lohmsmoor ging. Wegen des guten Wetters gingen wir dann noch vergnügt zum Strand, um bei Itjen draußen Kaffee und Kuchen zu genießen, ehe wir zum Ausgangspunkt zurückkehrten.

  

Ein kleines Vorwort zum Wanderprogramm 2018:

 

Im Laufe des vergangenen Jahres ist unsere Wandergruppe kräftig geschrumpft: Helga Koch ist verstorben und eine Reihe anderer Wanderfreunde/-innen musste das Wandern aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Von den verbliebenen acht Aktiven ist fast immer der eine oder andere aus privaten Gründen verhindert, so dass an den einzelnen Wandertagen selten mehr als fünf oder sechs Leute teilnehmen. Für eine so kleine Gruppe sehe ich eine Anmeldung zum Kaffeetrinken als unnötig an. Wenn wir nach Abschluss der Wanderung noch irgendwo Kaffee trinken wollen, müssen wir schauen, wo wir Platz finden (und notfalls ohne gemeinsames Kaffeetrinken nach Hause fahren).  Ausnahmen sind das Grünkohl- und natürlich das Weihnachtsessen. 

 

Wanderplan für Februar + März 2018

 

18. Februar 2018 - Grünkohlwanderung

Treffen: 10 Uhr auf dem Wochenmarkt mit PKW.

 

Wir fahren nach Otterndorf und parken beim „Gasthaus zum Elbblick“, Deichstraße 1, Tel. 04751-3530, wo wir später für 14,50 Euro „Grünkohl satt“ essen können. Wir wandern von dort aus ca. 7 km, z.T. Im Gebiet der Otterndorfer Seenlandschaft. Das Essen ist für 13 Uhr bestellt.  Anmeldung zum Essen bis Sonntag, 11.02., bei Annette Langhoff, Tel. 04722-2400

Wer etwas anderes essen möchte, nimmt bitte selber mit der Gaststätte Verbindung auf.

 

18. März 2018

Treffen: 10 Uhr auf dem Wochenmarkt mit PKW

Wir fahren nach Flögeln und parken beim Gasthaus am See. Wir wandern ca. 7 km um den Flögelner See und auf dem Moorerlebnispfad, mit Rucksackverpflegung. Nach Abschluss der Wanderung können wir, falls wir Platz finden, in der Gaststätte einkehren. Keine Anmeldung notwendig.

Organisation: Annette Langhoff Tel. 04722-2400, mobil 0174-4668 578

AL/HLes, 20.11.2017

Sommerwandern

 

Im Mai trafen sich trotz des idealen Wanderwetters - warm, sonnig, blauer Himmel - nur sechs Aktive für die Wanderung um den Bremervörder See. Wir genossen die abwechslungsreiche Landschaft mit schönen Ausblicken auf den See. Am Südende konnten wir von einem Aussichtsturm einen Blick auf die Oste werfen. Beim Gang über den Wasserspielplatz bewunderten wir die vielen unterschiedlichen und phantasievollen Spielmöglichkeiten für Kinder jeglichen Alters. Zu Mittag kehrten wir im „Haus am See“ ein und jeder konnte sich am umfangreichen Mittagsbuffet nach Herzenslust bedienen. Danach schauten wir uns den Apothekergarten an, in dem zu allen möglichen Wehwehchen und Krankheiten die passenden Kräuter gezeigt wurden. Den Abschluss bildete der Gang durch den sehr interessanten „Park der Sinne“. Einige von uns ließen es sich nicht nehmen, an verschiedenen Stationen die eigenen Fähigkeiten, z.B. beim Balancieren und Klettern, zu erproben. Alle waren sich einig, dass es ein schöner Tag und ein sehr lohnenswerter Ausflug war. 

Kurze Verschnaufpause in Bülkau
Kurze Verschnaufpause in Bülkau

Im Juni hatten wir schon wieder super schönes Wanderwetter. Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen starteten wir unsere Wanderung an der „Gaststätte am Zollbaum“ am Westrand der Wingst und waren ganz froh, auf unserem Weg entlang des Neuhaus-Bülkauer Kanals im Schatten der Bäume laufen zu können. Das hohe Gras auf dem Weg erschwerte uns das Gehen etwas, aber nach kurzer Zeit kam uns ein Trecker mit Mähbalken entgegen,  und so hatten wir nun einen komfortablen Wanderweg vor uns. Auf den kleinen Brücken über den Kanal bot sich uns ein idyllischer Blick über die stille, von Algen grün gefärbte Wasserfläche. Später bogen wir vom Kanal, der weiter südlich in den Balksee mündet, ab und wanderten auf Feldwegen Richtung Süderbusch, wo wir auf dem Weg durch die Siedlung einige sehr sehenswerte Fachwerkhäuser bewundern konnten. Nach einer kurzen Wegstrecke entlang der Hauptstraße bogen wir nach Norden ab. Der letzte Abschnitt führte uns wieder auf kleinen Straßen durch Felder und Siedlungen.  Am Ausgangspunkt angekommen konnten wir uns in der Gaststätte im Schatten unter Bäumen erholen und uns bei Kaffee und Butterkuchen stärken.     

 

Wandern im Dezember 2017

 

Weihnachtswanderung und -feier am 17.12.2017

 

Wanderer: Treffen ist um 10 Uhr auf dem Wochenmarkt mit PKW (oder direkt am Hotel „Seelust“), wo wir auch parken und von wo aus wir unsere Wanderung starten werden.

Wir wandern am Fort Thompson vorbei auf dem Pastor-Drägert-Weg bis Brockeswalde, nördlich am Brockeswald entlang und über den Sahlweg zurück nach Duhnen (ca. 7 km).

Nichtwanderer: Treffen um 13 Uhr im Hotel „Seelust“ in Duhnen

 

Anmeldung zum Essen bis zum 4. Dezember  bei Heinz Marx, Tel. 35322

AL/HLes, 18.08.2017

 

Wandern im Frühling

 

Im Februar begann unser Wandertag mit Regen, und der graue Himmel sah wenig vielversprechend aus. Trotzdem trafen sich 12 unerschrockene Wanderer auf dem Wochenmarkt.

 

Als wir unsere Wanderung durch den Wernerwald starteten, hatte es glücklicherweise aufgehört zu regen. Um nicht immer nur die gleichen breiten, jedem bekannten Hauptwege zu nutzen, gingen wir auf kleineren Nebenwegen ein wenig im Zickzack. Als wir an der Rückseite des Waldcampingplatzes vorbeikamen, konnten wir das neue Baumhaus in Augenschein nehmen, über das auch schon in den CN berichtet wurde. Am Finkenmoor machten wir eine kleine Trinkpause, die wegen des feuchten und ungemütlichen Wetters nur sehr kurz ausfiel, bevor es am Südrand des Finkenmoors weiter ging. Auf den letzten Metern fing es doch noch an zu regnen, aber wir waren ja schon kurz vor unserem Ziel, dem „Kupferkessel“, wo wir uns den Grünkohl samt Beilagen schmecken ließen. Ganz besonders freuten wir uns, dass Hilde und Gerhard Wurche auch zum Essen gekommen waren. 

 

Im März starteten acht regenfest verpackte wagemutige Damen bei Dauerregen die Wanderung im Hohensteinsforst bei Wanhöden. Zunächst an noch offenen Feldern entlang, wo sicherlich bald der Mais sprießen wird, dann in den Forst. Es wehte kaum Wind, so dass wir die dringend benötigten Regenschirme halten konnten. Wir wanderten zügig drauflos und erreichten über matschige, wilde Wege einen Platz mit Bank, Hochsitz und einer Ansammlung großer, grober Steine. Die winzige Trinkpause reichte zum Verschnaufen, bevor es über feste, nasse Waldwege zurück zu den PKWs ging.

 

Anschließend kehrten wir in Nordholz noch auf einen Kaffee ein.

Im April starteten wir unsere Wanderung am Parkplatz neben der Pipinsburg bei typischem Aprilwetter: abwechselnd Sonne, Wolken, Schauer, dazu ein steifer eisiger Wind. Wir folgten dem sehr gut ausgeschilderten etwa 8 km langen Rundweg, der uns zuerst zur Burganlage Pipinsburg aus dem 11. Jahrhundert führte. Danach ging es durch eine leicht hügelige Geestlandschaft mit Sandheide, skurril-knorrigen Eichen und vielen Birken. An vielen exponierten Punkten wie z.B. der Pipinsburg oder den zahlreichen vorgeschichtlichen  Grabanlagen gaben uns Infotafeln Erklärungen und Hinweise. Nach der Geestlandschaft führte uns der Weg durch das Naturschutzgebiet Dorumer Moor. Durch Schließung der Entwässerungsgräben wird dort versucht, das Moor wieder zu vernässen und dadurch die ursprünglich vorhanderne Vegetation wie z.B. Torfmoose wieder anzusiedeln. Wir konnten die beginnende Wollgrasblüte und malerische Spiegelungen im Wasser bewundern. Weiter führte uns der Rundweg durch landwirtschaftlich genutztes Gebiet. In einiger Entfernung sahen wir einen Storch nach Futter suchend geruhsam über ein Feld schreiten.

 

Der weitere Weg führte uns wieder durch das Naturschutzgebiet, und plötzlich - wir trauten unseren Augen kaum - querte in recht kurzer Entfernung ein Wildschwein den Weg und verschwand wieder im Gebüsch. Wir blieben - fast alle - wie angewurzelt stehen, und richtig: Gleich darauf folgte ein zweites Wildschwein, und bald darauf eine ganze Schar von Jung-Wildschweinen. Wir kamen noch an diversen vorgeschichtlichen Grabanlagen vorbei. Besonders beeindruckend fanden wir das „Bülzenbett“, eine Grabanlage aus mächtigen Findlingen, gegen Ende der Wanderung. Bei Kaffee und Kuchen ließen wir den Wandertag in der Bäckerei Kraßmann in Nordholz ausklingen.  

AL/HLes, 24.05.2017