Lecker-lustige Grünkohlwanderung mit Ingeborg

Kalt war's, lustig aber auch bei der Grünkohlwanderung entlang der Küstenlinie.
Kalt war's, lustig aber auch bei der Grünkohlwanderung entlang der Küstenlinie.

 

Eigentlich werden viele Menschen nur Mitglied in einem Sportverein, um sich fit zu halten und vermuten nicht, in eine große Familie aufgenommen zu werden, die mit Spaß und Freude an den Sportstunden teilnimmt und trotzdem nicht den sozialen Hintergrund aus dem Blick verliert. Bei Ingeborg Polley (geb. Steffens) ist das so.

 

Seit fast 40 Jahren ruft sie zur lustigen Grünkohlwanderung auf. So auch wieder am 28. Januar. Vom Duhner Brunnen ging es um 15.00 Uhr los. Ziel war das Fischereihafen-Restaurant. Bei bestem Wetter mit Januarkälte, aber auch dem ein oder anderen Sonnenstrahl zwischendurch, hatten alle gute Laune, etwas zu trinken - auch Selbstgemachtes -  oder auch manch Naschwerk im Gepäck.

 

Vorräte schwanden in fünf Pausen

 

In fünf Pausen, die entlang der Strandpromenade eingelegt wurden, schwanden die Vorräte. Im Gegenzug stieg die Stimmung an. „Auch einige Ehemänner waren dabei, haben zur lustigen Unterhaltung beigetragen und versprochen, auch im nächsten Jahr wieder mitzugehen“, verrät Brigitte Laake in ihrem Bericht.

 

Pünktlich, hungrig und gut gelaunt erreichte die sportliche Truppe das Restaurant und war erfreut darüber, wie toll alles angerichtet war. Brigitte Laake: „Nach dem Probieren wandelte sich die Freude in Begeisterung, denn der deftige Grünkohl und die tollen Beilagen haben einfach klasse geschmeckt und waren nach dem Spaziergang in der Kälte genau das Richtige. Nach ein paar Stunden waren dann alle gut gesättigt und zufrieden und gingen schon jetzt mit der Vorfreude auf die nächste Grünkohlwanderung auseinander.“

BL/put 31.1.2023


Den Grünkohl fest im Visier

Nicht über sieben Brücken, wohl aber über die Medem, mussten die Grünkohltouristen zweier Gruppen von Sabine Lenz-Breuer (vordere Reihe mit roter Hose, aber wer kennt sie nicht) gehen. Foto: Katrin Funke-Franke
Nicht über sieben Brücken, wohl aber über die Medem, mussten die Grünkohltouristen zweier Gruppen von Sabine Lenz-Breuer (vordere Reihe mit roter Hose, aber wer kennt sie nicht) gehen. Foto: Katrin Funke-Franke

 

Wenn Sabine Lenz-Breuer mit ihren „Lieben“ zur Grünkohltour unterwegs ist, müssen sich Gastronomen gut bevorraten. Zwei Dutzend weibliche und männliche Mitglieder ihrer Rückenschule und ihrer Showtanztruppe nahmen jetzt Otterndorf ins Visier. Los ging es für die möglicherweise größte Grünkohlgruppe im Landkreis mit dem Zug von Cuxhaven zu den Nachbarn und dann mehr oder weniger im Gänsemarsch, längs des neuen Wohngebietes Am Medembogen, weiter. Ziel war diesmal die Gaststätte „Zum Elbblick“, ein Name, der etwas täuscht, weil die Elbe denn doch erst oben vom Deich aus zu sehen ist. Die Medem aber fließt wenigstens direkt vorbei. Ist ja auch Wasser. Und auf die grüne Leckerei hatte das ja sowieso keinen Einfluss. Dementsprechend gestärkt ging es für die Grünkohltouristen später, viel später zurück zum Bahnhof.

put 28.1.2023


Die Momä von Bernd Lange (li.) vor dem Start zur Grünkohlwanderung. Foto: Theo Büsing
Die Momä von Bernd Lange (li.) vor dem Start zur Grünkohlwanderung. Foto: Theo Büsing

Momänner auf der Spur des Grünkohls

Die stets montags aktive Männergymnastikgruppe, kurz Momä, von Bernd Lange verlässt wintertags stets einmal die Rundturnhalle, um dem Grünkohlgenuss zu frönen. Nennen wir es alternative Gymnastik an Messer und Gabel. Vom Treffpunkt Combi-Markt ging es für die Dreizehner-Gruppe querfeldein und entlang des Wernerwaldes ohne Hast nach Sahlenburg, wo das leckere Wintergemüse im Restaurant Zum Finkenmoor aufgetischt wurde. Und das in reichlicher Portionierung. Essen gut, Bier lief, Stimmung bestens. Da blieb nur eins noch festzustellen: 2024 wieder.

put, 24.2.2023