ATSC - Gesamtverein

ATSC-Mitgliederversammlung 2021

Im zweiten Corona-Jahr 2021 fand die ATSC-Hauptversammlung ebenfalls wieder im September statt und wurde trotz entsprechenden Auflagen (mit 3 G) gut besucht.

 

Auch die Vertreter der Stadt und verschiedener sportlicher Institutionen kamen der Einladung des Vereins nach und sprachen entsprechende Grußworte. Bürgermeister Ingo Grahmann dankte allen Übungsleitern, Helfern, Fahrern und allen Mitwirkenden, die zum Erfolg des Sports beitragen, denn Sport in der Gemeinschaft mache doch viel mehr Spaß als allein.
Auch Melanie Eitzen-Fischer (Sport in Cuxhaven e.V.) und Mirco Finck überbrachten dem Verein die besten Wünsche und der Sportreferent der Stadt Cuxhaven berichtete, dass es zurzeit viel Bewegung in vielen Themen wie dem Strichwegsportplatz, der geplanten Vier-Feld-Halle und verschiedener Förderprogramme z.B. für den Umbau der Umkleideräume im Süderwisch etc. gäbe. Juliane Schattauer, Vorstandsmitglied des KSB, wies auf verschiedene Aktionen wie „Ehrenamt überrascht“ und den „Tag des Sports 2022“ in Cuxhaven.

      Melanie Eitzen-Fischer                         Mirco Finck                         Juliane Schattauer

Sie ehrte den langjährigen ATSC-Vorsitzenden Otto-Heinz Schunk für sein 50. Deutsches Sportabzeichen.

 

Als Vorsitzende des Turnkreises Cuxhaven bot sie ihre Unterstützung im Dialog mit den Vorständen an und kündigte für den 10.-12.6.22 den NTB-Kongress in Osnabrück an. Ein besonderes Augenmerk legte sie auf den „Tag des Kinderturnens“ am 12.-14.11.21, der bundesweit für die Kinder als „Verlierer der Pandemie“ veranstaltet wird.

Der Vorsitzende Manfred Abbes bedauerte, dass sich die Hoffnungen, im Jahr 2021 wieder Sport in gewohnter Art und Weise treiben zu können, leider nicht erfüllt haben, da es einen zweiten Lockdown gab und die Pandemie noch immer Einschränkungen mit sich bringt. Seit 14. Juni, sobald die Sporthallen wieder geöffnet waren, hat der ATSC jedoch seinen kompletten Sportbetrieb wieder hochgefahren und bietet unter Beachtung der jeweiligen Corona-Vorschriften wieder sämtliche Sportarten an! Manfred Abbes freut sich außerdem, dass der Bau der neuen Vier-Feld-Halle nun doch beschlossen wurde und diese bis 2025 fertiggestellt sein soll.

Hilke Hauhut lobt als Verantwortliche für den Sportbetrieb vor allem das Engagement der Übungsleiter, die teilweise online und teilweise improvisiert auf dem Sportplatz oder auf der Wiese trainiert haben, und auch jetzt jede Woche in der Sporthalle und im Bad bereitstehen. Gleichzeitig bittet sie um Beachtung der Corona-Regeln in der Halle und um Fairness gegenüber den Übungsleitern, die diese Regeln beachten und durchsetzen müssen, aber nicht verantwortlich dafür sind. Die Pandemie bringt Unannehmlichkeiten für alle mit, aber nur, wenn wir die Regeln beachten, dürfen wir Sport treiben und möglichst bald wieder unser gewohntes Leben führen. Besonders stolz ist die stellvertretende Vorsitzende dagegen auf das neue Angebot Kinderyoga, das der ATSC im Juli mit ins Programm genommen hat.

 

 

 

 

 

Der Haushaltsabschluss 2020 ist lt. dem stellvertretenden Vorsitzenden für Finanzen und Verwaltung Gerd Brandes sehr erfreulich, da im letzten Jahr kaum Austritte zu verzeichnen waren und die Einnahmen daher etwa so wie in den Vorjahren waren. Auf der Kostenseite gab es deutlich weniger Ausgaben, da durch den pandemiebedingt fehlenden Übungsbetrieb deutlich weniger Gehälter, weniger Reisekosten und Kosten für den Spielbetrieb angefallen seien. Aus dem entstandenen Überschuss wurden bisher u.a. bereits die Beitragssenkung finanziert und verschiedene Sportgeräte wie ein neues Airtrack, ein Balancier-Parcours, Weichbodenmatten etc. für die Sportstunden angeschafft.

 

Nach der Kassenprüfung wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

 

Vereinsarzt Dr. Czapski appellierte an alle Teilnehmer, sich impfen zu lassen und dies auch im Bekannten- und Verwandtenkreis weiterzutragen. Die Pandemie könne nur beendet werden, wenn 85-90 % der Bevölkerung geimpft seien, und nur dann sei es möglich, zum normalen Leben zurückzukehren. Momentan seien es aber nur etwa 63 %, obwohl genug Impfstoff zur Verfügung stünde.

 

Für den Vorstand wurden gewählt: Gerd Brandes (Stellv. Vors. für Finanzen+ Verwaltung), Hilke Hauhut (Stellv. Vors. für Sportbetrieb), Bernd Lange (Schriftwart) und Lina Ujvari (Jugendwartin) sowie Heinz Marx, Hildburg Peyn und Wolfgang Schneider für den Ältestenrat und als Kassenprüfer Gerhard Schultjan und Friedhelm Logemann (Ersatz).

 

 

Der Haushaltvoranschlag konnte lt. Gerd Brandes nicht zuverlässig erstellt werden, da Anfang des Jahres die Auswirkungen der Pandemie noch nicht abgeschätzt werden konnten. So seien die Einnahmen deutlich niedriger als geplant, da es weitere Austritte und durch den fehlenden Sportbetrieb weniger Zuschüsse gab. Gleiches gelte allerdings für die Ausgaben. Der Haushaltsvoranschlag wurde von der Versammlung genehmigt. Der Mitgliedsbeitrag bleibt zunächst gleich, da er bereits zum 1.1.2021 gesenkt wurde.

 

Für sportliche Erfolge 20/21 wurden ausschließlich einige Schwimmer geehrt, da pandemiebedingt kaum Wettkämpfe stattfanden: Yosefina Deneff als Landesmeisterin sowie Paul und Emma Feldmann, Thomas Schmeer, Julia Thurau, Vasilios Qesku, Erik Heinemann, Adam Haji, Emma-Louisa Bieshaar und Nicole Teuber als Bezirksmeister/innen.

 

Für viele Jahre ehrenamtliches Engagement und Tätigkeit als Übungsleiter im ATSC wurden geehrt:

 

für 2020:

 

Heike Hebbeln (rechts, 35 Jahre) und

 

Ingeborg Steffens (Mitte, 40 Jahre),

für 2021:

Alina Lingl und Patrick Hehn (10 Jahre), Katrin Eger (3.v.r.) und Ingelore Schröder (2.v.r.)(15 Jahre), Manfred Abbes (links, 20 Jahre),

Silvia Sander (rechts, 25 Jahre),

Anke Franckenstein (3.v.l., 30 Jahre) und Jens Holy (2.v.l., 45 Jahre).

Der Verein sagt „Vielen, vielen Dank!“

Außerdem gab es noch zwei besondere Ehrungen:

 

Claus Hebbeln wurde für sein „Lebenswerk“ geehrt, hat er doch gut 30 Jahre lang gemeinsam mit seiner Frau Heike die ATSC-Schwimmabteilung aufgebaut und zu dem gemacht, was sie heute ist. Als Übungsleiter mit C- und B-Lizenz und mehr als 25 Jahre als Abteilungsleiter verbrachte er jahrzehntelang Tage und Wochenenden in Schwimmbädern.

                 v.l. Hilke Hauhhut, Otto-Heinz Schunk, Claus Hebbeln, Manfred Abbes

 

 

Otto-Heinz Schunk, ehemaliger ATSC-Vorsitzender und langjähriger Leichtathletiktrainer, absolvierte 2020 nicht nur sein 50. Sportabzeichen, sondern ist gemeinsam mit seiner Frau Ingrid schon seit mehr als 40 Jahren ATSC-Prüfer für das Deutsche Sportabzeichen. Seit 1994 zeichnen die beiden auch für die gesamte ATSC-Sportabzeichenaktion verantwortlich.

Ein herzliches Dankeschön !

 

 

HLes, 6.10.2021

ATSC-Mitgliederversammlung im Corona-Jahr 2020

 

In diesem ungewöhnlichen Jahr musste auch die Hauptversammlung des ATSC im April zunächst abgesagt werden und hat nun erst vor kurzem vor dem Teil-Lockdown unter Auflagen stattgefunden.

Dennoch ließen es sich Mirco Finck, Sportreferent der Stadt Cuxhaven, Bernd Zimmermann, Vorsitzender von Sport in Cuxhaven e.V., und Juliane Schattauer, Vorsitzende des Turnkreises Cuxhaven, nicht nehmen, dabei zu sein und ihre Grußworte an die Mitglieder und den Vorstand des ATSC zu richten.

 Der ATSC-Vorsitzende Manfred Abbes erklärte den anwesenden Mitgliedern die Situation des Vereins unter den vergangenen und aktuellen Auflagen und dankte ihnen für ihre Vereinstreue, denn es gab kaum pandemiebedingte Austritte. Leider mussten - wie überall - fast alle Veranstaltungen des Vereins abgesagt werden, sowohl Wettkämpfe als auch vereinsinterne Veranstaltungen. Der ATSC-Kinderkarneval Mitte Februar war die letzte unbeschwerte Veranstaltung in diesem Jahr.

Manfred Abbes freute sich für Cuxhaven über die planmäßige Eröffnung unseres neuen Hallenbades, hat aber große Bedenken, was die Sanierung der Rundturnhalle betrifft.

Auch Hilke Hauhut, die stellvertretende Vorsitzende für den Sportbetrieb, gab einen Einblick in das Vereinsleben unter Corona-Auflagen: So wurden die Stepbretter von der hauptamtlichen Sportlehrerin Ingeborg Steffens extra vom LiG zum Sportplatz am Strichweg transportiert, um dort ebenso wie die Leichtathleten unter freiem Himmel und dem gebotenen Abstand bereits frühzeitig wieder Sport treiben zu können. Sogar die Gerätturnerinnen haben ihre Geräte wie Schwebebalken & Co. extra nach draußen geholt und neben der Rundturnhalle trainiert, da die Sporthallen ja bis Anfang/Mitte Juni geschlossen waren. Die Gruppe Latin Fitness und die Cheerdancer griffen diese Idee ebenfalls auf und so war die Wiese neben der Rundturnhalle im Mai/Juni heiß begehrt. Aber auch die Tischtennisabteilung erarbeitete ein umfassendes Hygienekonzept, um nach Anmeldung, ohne Seitenwechsel, mit verschiedenfarbigen Bällen etc. trainieren zu können. Bei allen Gruppensportarten gestaltete sich die Umsetzung wesentlich schwieriger bis unmöglich, denn ein kontaktloser Sport ist hier kaum machbar. Ebenso hatten z.B. das Kinderturnen (1 Trainer für 6 Kinder) und der Schwimmunterricht (ausschließl. mit Erziehungsberechtigem im Wasser) (seitens der Verbände) so einschränkende Vorgaben, dass diese in der Praxis nicht umgesetzt werden konnten und ausfallen mussten.

Die Sportabzeichenaktion des ATSC musste dieses Jahr leider ebenfalls vollständig ausfallen, da die Fußballer vom FC Eintracht Cuxhaven wegen fehlender Umkleidekabinen durch den Abriss des Hallenbades auf den Sportplatz am Strichweg ausweichen durften und der ATSC dafür einen Großteil seiner Trainingszeiten abgeben musste.

Erst nach den Sommerferien konnte der Sportbetrieb dank zahlreicher Hygienekonzepte, guter Ideen und der Bereitschaft und dem Einsatz der ATSC-Übungsleiter fast vollständig wieder aufgenommen werden. An dieser Stelle nochmals ein ganz herzliches Dankeschön dafür !

Die 2. Schatzmeisterin Heike Lessing erläuterte im Anschluss den Kassenbericht 2019 (Einnahmen wie immer zu ca. 96 % aus Beiträgen und Zuschüssen, Ausgaben mehr als die Hälfte für Gehälter und Übungsleiterentschädigungen, ein Sechstel für die Hallenbadmiete etc.) und den Haushaltsvoranschlag 2020. Letzterer wurde anhand der Zahlen des Vorjahres aufgestellt und zwar Anfang des Jahres vom Finanzausschuss und dem Vorstand genehmigt, wird aber kaum Bestand haben, da zu diesem Zeitpunkt das Ausmaß der Corona-Pandemie verbunden mit dem lahmgelegten Übungsbetrieb über mehrere Monate nicht abzusehen war.  So war der Verein wie bereits erwähnt verpflichtet, Beiträge einzuziehen, hatte aber neben den Fixkosten deutlich weniger Ausgaben, da der Übungsbetrieb erst gar nicht und später nur eingeschränkt stattfinden konnte, es seit Februar keine Wettkämpfe, Punktspiele etc. gibt, die naturgemäß Reisekosten verursacht hätten usw.

Bei den Wahlen wurden alle Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt und Wolfgang Schneider, langjähriges Mitglied und ehemaliger ATSC-Turntrainer, in den Ältestenrat berufen.

 

Der Vorstand des ATSC hofft sehr, dass der Übungsbetrieb bald wieder aufgenommen werden kann.

HLes, 20.10.2020

Heinz Marx wird 95 !

Herzlichen Glückwunsch, Heinz !
Herzlichen Glückwunsch, Heinz !

Am 19. August feierte unser ältestes Vereinsmitglied, Heinz Marx, seinen 95. Geburtstag. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, unserem Heinz persönlich zu gratulieren.

Er berichtete uns, dass er nach wie vor jeden Morgen nach dem Aufstehen 45 Minuten Gymnastik macht, was unter anderem wohl der Grund für seine gute Gesundheit ist.

Wir wünschen ihm im Namen des gesamten Vereins weiterhin viel Gesundheit und hoffen sehr, dass wir auch seinen 100. Geburtstag zusammen feiern können.

 

 

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute!

HH/HLes, 24.8.20

Turntiger, Elfen, Drachen und Löwen sind los

 

Am Rosenmontag, 24. Februar, bebte die Rundturnhalle in Cuxhaven, denn wie jedes Jahr feierte der ATSC mit seinen kleinen und etwas größeren Mitgliedern Fasching.

Fast 20 Helfer aus Vorstand, dem Turnübungsleiterteam und ATSC-Mitgliedern bauten einen Parcours mit vielen Stationen in der kompletten Rundturnhalle auf. Sämtliche Trampoline, Matten, Schwebebalken, Seile, Bänke, Kästen, Barren etc. kamen zum Einsatz, um den zahlreichen Kindern mit vielen Möglichkeiten zum Turnen, Balancieren, Klettern und Toben einen tollen Nachmittag zu bereiten.

Kinder, Mamas, Papas und Großeltern hatten sich natürlich auch entsprechend auf den närrischen Nachmittag vorbereitet und so sah man neben vielen Vertretern aus dem Tierreich zahlreiche Prinzessinnen, Elfen, Drachen, Polizisten (und Polizistinnen !) , Feuerwehrleute, Indianer, Cowboys, Spidermen und noch viele weitere verkleidete Geschöpfe, die man sonst in der Turnhalle eher nicht zu Gesicht bekommt.

 

Gemeinsam mit Sabine tanzten alle zu Beginn der Veranstaltung den Turntigertanz und stürmten dann die Halle.

Nach eineinhalb Stunden waren die Kinder aber dann doch ganz schön ko und auch ein paar Kostüme hatten gelitten, aber Spaß muss sein.

Zum Schluss gab es für jeden noch ein paar „Kamelle“ für den Nachhauseweg, auf dem es bestimmt noch viel zu erzählen gab.

Vielen Dank an die vielen Helfer, die diesen tollen Nachmittag erst möglich gemacht haben!

Nächstes Jahr heißt es dann wieder „Helau und Alaaf, ATSC!“ !

 

 

 HLes, 22.04.20

Harmonische Mitgliederversammlung beim ATSC –

   Bisheriger Vorstand wird wiedergewählt

 

Am vergangenen Freitag, 26. April 2019, fand die alljährliche Mitgliederhauptversammlung des ATS Cuxhaven statt.

 

In der Aula des Amandus Abendroth-Gymnasiums begrüßte der Vorsitzende Manfred Abbes Mitglieder, Übungsleiter, den Ältestenrat, Gäste sowie den Vorsitzenden des KSB Cuxhaven e.V.  und den Sportwart von Sport in Cuxhaven e.V..

Edmund Stolze bewunderte vor allem die Jugendarbeit und –förderung des ATSC und rief weiter zum Ehrenamt auf, da Vereinsarbeit nur so funktionieren kann. Auch Thorsten Döscher lobte den ATSC als größten Sportverein der Stadt und gratulierte der Vielzahl von erfolgreichen Sportlern aus verschiedenen Abteilungen für ihre zahlreichen Titel. Er bedankte sich außerdem für die gute Zusammenarbeit mit dem ATSC bei den städtischen Veranstaltungen wie Sportgala, Nacht des Sports etc.

Der ATSC-Vorsitzende Manfred Abbes blickte auf ein erfolgreiches Vereinsjahr mit knapp 1600 Mitgliedern, 34 lizensierten Übungsleitern und zwei hauptamtlichen Sportlehrerinnen zurück. Er sei besonders stolz auf das gut funktionierende Vereinsleben mit seinen vielen traditionellen Veranstaltungen wie Zeltlager Müggendorf, Sportabzeichenaktion mit Bergfest, Faschingsturnen, Laterne laufen, Teilnahme an der Sportgala, Ehrungen langjähriger Mitglieder etc. .

Aber auch die sportlichen Erfolge der Mitglieder, die zahlreich bei den Ehrungen von Stadt und Landkreis und gleich mit fünf Teilnehmern bei der Wahl zum/r Cuxhavener “Sportler/in des Jahres“ vertreten waren, seien ein Grund zur Freude.

Mit Freude sähe er den Baufortschritten am Neubau des Hallenbades entgegen, besonders weil unsere Stadt dann endlich wieder ein Lehrschwimmbecken hat.

Leider gäbe es aber wieder Gerüchte, dass die Rundturnhalle nun doch saniert werde statt die geplante Vierfeldhalle zu bauen. Ein solcher Umbau würde mit einer Hallensperrung über viele Monate eine hohe Zahl von Übungsstunden undurchführbar machen, wobei es keine Ausweichmöglichkeiten gäbe. Viele Sportarten von Trampolin über Gerätturnen, Leichtathletik, Fußballtennis, Volleyball, Gymnastik etc. würden kaum oder gar nicht mehr stattfinden können. Für den 15.5. sei eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema geplant.

 

Besonders wies der Vorsitzende auf die NTB-Veranstaltung „Rendezvous der Besten“  am 12.5. in der Rundturnhalle hin, die der ATSC ausrichtet. Dieser Wettbewerb für Showgruppen vor einer Jury findet in Norddeutschland nur in Cuxhaven und Osnabrück statt. Für Cuxhaven sind 26 Gruppen mit 455 Teilnehmern gemeldet, darunter zwei ATSC-Tanzgruppen von Sabine Lenz-Breuer. Ein kleines Kontingent an Karten (9,- € Erwachsene, 6,- € Kinder) könne beim ATSC noch erworben werden.

 

Die stellvertretende Vorsitzende für Sportbetrieb Hilke Hauhut stellte in ihrem Rückblick fest, dass die Arbeit in einem so großen Verein nicht immer einfach sei und dass es mühselig sei, die Disziplin mancher Teilnehmer beim (Wettkampf-!!)training zu bewahren oder davon zu überzeugen, während des Trainings komplett auf das Handy zu verzichten. Auf der anderen Seite gäbe es erfreulicherweise viel mehr schöne und teils rührende Erlebnisse mit kleinen und großen Mitgliedern.

 

Hilke Hauhut bedauerte zwar, dass man noch immer keinen Basketballtrainer gefunden habe, freute sich aber über mehrere neue Übungsleiter beim Turnen und in der Leichtathletik. Ihr Dank gilt den treuen ÜbungsleiterInnen und HelferInnen für ihr wöchentliches zuverlässiges Engagement. 

Der stellvertretende Vorsitzende für Finanzen und Verwaltung Gerd Brandes berichtete, dass auch 2018 ein positives Ergebnis erzielt worden sei. Den größten Teil der Einnahmen des Vereins stellten wie schon seit langem die Beiträge und Zuschüsse dar, den größten Teil der Ausgaben Gehälter/Übungsleiterentschädigungen sowie Mieten für die Schwimmbadnutzung. Der Haushaltsvoranschlag für 2019 basiere stark auf den Zahlen von 2018.

Nach dem positiven Bericht der Rechnungsprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Bei den Wahlen für die Vorstandsämter wurden Hilke Hauhut und Gerd Brandes als Stellvertretende Vorsitzende, Bernd Lange als Schriftführer und Marek Thormählen als Jugendwart jeweils einstimmig wieder gewählt. Heinz Marx, Hildburg Peyn und Günter Pohl vom Ältestenrat, die Frauenwartin Katrin Eger und die (Ersatz-)Kassenprüfer Alex Rösner und Friedhelm Logemann wurden ebenfalls einstimmig wiedergewählt.

Vorstand 2019
Vorstand 2019

(v.l.) Gerd Brandes (Stellv. Vors. f. Finanzen), Schriftwart Bernd Lange, Hilke Hauhut (Stellv. Vors. f. Sportbetrieb),

Heike Lessing (2. Schatzmeisterin), Vorsitzender Manfred Abbes

(Es fehlen Sportwart Niklas Lingl und Jugendwart Marek Thormählen.)

Als letzter „offizieller“ Tagesordnungspunkt wurden die Satzungsänderungen bzgl. Datenschutz und Zwangsaustritt formuliert und einstimmig von der Versammlung beschlossen, bevor der erfreuliche Teil der Ehrungen begann:

 

Der Vorstand bedankte sich bei Stefanie Wilshusen ((Nordic) Walking) für 15-jährige und bei Claus Hebbeln (Schwimmen) für 30-jährige Übungsleitertätigkeit.

 

Außerdem wurde der überraschten Hilke Hauhut für intensive engagierte und vielseitige Vereinsarbeit die Goldene Ehrennadel des Vereins verliehen.

 

Seit 2013 im Vorstand und dann gleich „mit Haut und Haar“ hoffen der Ältestenrat und ihre Vorstandskollegen, dass sie noch lange auf sie zählen können.

 

 

Der Höhepunkt für die anwesenden Kinder und Jugendlichen war sicher die Sportlerehrung des Vereins für tolle sportliche Leistungen ab dem Bezirksmeistertitel über Landesmeister, Norddeutsche Meister, Deutsche Meister und dieses Jahr sogar für einen dreifachen Weltmeister: 21 Sportler und Sportlerinnen wurden für ihre zahlreichen Erfolge im Einzel und/oder als Mannschaft im Schwimmen, Tischtennis, Leichtathletik und im Gerätturnen geehrt. Das waren im Einzelnen: die Schwimmer Sarah Ali, Emma-Louisa und Lara-Sophie Bieshaar, Julie Castano Caeiro, Yosefina Deneff, Hannah und Martin Ehlers, Emma Feldmann, Johanna Groenewold, Nick Laris Junge, Wadim Lindemann, Marco Nolte, Christian Plagge, Zoé Röfer, Lena Sauer, Nicole Teuber, Julia Thurau, Marco Töllner, der Tischtennisspieler Kevin Acker, die Turnerin Charlotte Neumann und der Leichtathletik-Senioren-Weltmeister Helmut Brüning. Was für eine Jahresbilanz!

 HLes, 29.04.2019

 

Die erfolgreichen Schwimmer des Jahres 2018/2019 bzw. Ein Weltmeister und zwei Nachwuchssportler (v.l. Helmut Brüning, Kevin Acker, Charlotte Neumann, Manfred Abbes)

Laterne laufen des ATSC

 

Am 16. November lud der ATSC alle Kinder, die gerne Laterne laufen, und ihre Eltern und Verwandten zum Laterne laufen ein.

 

Bei kaltem aber trockenem Wetter trafen sich etwa 150 Kinder und Erwachsene um 18.00 Uhr auf dem Wochenmarkt-Parkplatz an der Beethovenallee. Auch in diesem Jahr wurde der Laternenumzug wieder von den Wattenlöpern begleitet, die schon vorab ein kleines Platzkonzert gaben. Dann setzte sich der Zug unter Leitung des Jugendwartes Marek Thormählen in Bewegung. Viele schöne - zum Teil selbst gebastelte - Laternen bildeten ein buntes Lichtermeer. Unter dem Gesang der Laternelieder ging es am Delft entlang zunächst Richtung Kreishaus und dann durch den Meierhof über die Grenzstraße zurück zur Rundturnhalle.

 

Ein herzlicher Dank geht an die Polizei, die durch die Absperrung der Beethovenallee dafür sorgte, dass alle Mitlaufenden die Straße gefahrlos überqueren konnten. An der Rundturnhalle wurden die Laterneläufer von Manfred Abbes und Hilke Hauhut mit heißen Würstchen und selbstgemachtem Apfelpunsch empfangen.

 

Unser herzlicher Dank geht an alle Helfer, ohne die ein schnelles Austeilen der Würstchen und Ausschenken des Punsches nicht möglich gewesen wäre.

 

Wir hoffen, dass ihr uns auch im nächsten Jahr wieder unterstützt und damit zum Gelingen der Veranstaltung betragt und freuen uns schon jetzt auf das Laterne laufen 2019. 

 

HH/HLes, 19.11.2018

Sportgala 2018

 

Die 15. Sportgala war es dieses Jahr schon, ein inzwischen traditionelles sportliches Spektakel, auf das sich viele Cuxhavener schon monatelang freuen und das am Kartenverkaufsstart lange Warteschlangen im Ticket-Center der CN verursacht.

 

Aber auch die Sportler trainieren monatelang dafür. Sportlehrerin Sabine Lenz-Breuer stellt schon im Frühsommer die Choreographie für ihr Eröffnungsbild zusammen und denkt ab diesem Zeitpunkt fast ausschließlich an die Sportgala. Sabine ist mit ihren Wettkampfgruppen aller Altersklassen, Eltern-Kind-Turnern und ihren Rückenschülern seit der ersten Stunde dieser Show dabei und garantiert jedes Jahr zu Beginn jeder Sportgala ein wahres Feuerwerk an Tänzern, Kostümen und rhythmischer Sportgymnastik. Da werden fast alle Register gezogen und die letzten zwei Wochen vor der Gala wird täglich mit allen Gruppen trainiert, damit auch alles zusammenpasst und jeder einzelne der etwa 150 (manchmal sogar knapp 200) Mitwirkenden zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle zur richtigen Musik das richtige macht.

Sämtliche Fotos vom Eröffnungsbild der Sportgala sind von Joachim Tonn von den Cuxhavener Nachrichten. Vielen Dank, dass wir diese unglaublich tollen Fotos hier zeigen dürfen!

Diesmal war Sabine bei den Vorbereitungen arg gehandicapt, aber das Ergebnis konnte sich mehr als sehen lassen. Der „Fluch der Karibik“ zog die knapp 1350 Zuschauer in den Bann, die kleinen Piraten entzückten mit ihren leuchtenden Krummsäbeln, die großen machten das Szenario mit ihren Ringelshirts, Hüten und Kopftüchern komplett. Die 1.Damen beeindruckte mit ihrem Können, aber auch die Jugend C und B zeigten, dass sie der vielversprechende Nachwuchs sind. Alles in allem wieder eine Wahnsinnsshow und eine bewundernswerte Leistung! 

Aber es ging ja noch weiter. Nach vielen beeindruckenden Showacts der verschiedenen engagierten Künstler, stand die Sportlerehrung an und das Geheimnis „Wer ist Sportler/in oder Mannschaft des Jahres 2018?“ wurde endlich gelüftet. Genug erfolgreiche Sportler mit außerordentlichen Leistungen hat der ATSC ja: diesmal wie jedes Jahr vor allem die Schwimmer, aber auch Leichtathleten und Karatekas.

Die meisten haben bei der Wahl zum „Sportler des Jahres“ wohl Helmut Brüning die Daumen gedrückt, denn er ist mit stolzen 85 Jahren dieses Jahr nicht nur u.a. mehrfacher Deutscher Meister in verschiedenen Leichtathletikdisziplinen geworden, sondern in Malaga bei den Weltmeisterschaften der Senioren auch dreifacher Weltmeister im Hochsprung, Gewicht- und Hammerwurf! Mit 85 „Sportler des Jahres“! Eine wohlverdiente Leistung, Helmut, herzlichen Glückwunsch!!!

Nachdem Hannah Ehlers (damals noch Sauer) 2014, 2015 und 2016 bereits „Sportlerin des Jahres“ war, ist sie dieses Jahr bei der Wahl durch das Komitee zur Zweiten gekürt war. Die Auszeichnung nahm ihr Mann Martin entgegen, da Hannah als Trainerin und Abteilungsleiterin unserer Schwimmer mit ein paar Schützlingen bei den Landesmeisterschaften in Osnabrück war, wo es ebenfalls Medaillen für den ATSC gab.

Daher fehlte Hannah auch bei der Ehrung „Mannschaft des Jahres“ auf dem Treppchen. Die Schwimmstaffel mit Hannah und Martin Ehlers, Lena Sauer und Marco Töllner wurde für ihre beiden Titel bei der Landesmeisterschaften als Mixed-Staffel auf den zweiten Platz gewählt.

 

Eine tolle Erfolgsbilanz für unsere Sportler und damit auch für den ATSC!

Wir sind stolz auf euch! 

 HLes, 19.11.2018

Fotos Ehrungen: Saskia Lessing
Fotos Ehrungen: Saskia Lessing

Dankeschönessen 2018

 

Einmal im Jahr sagt der Vorstand des ATSC offiziell „Dankeschön“ an seine Sportlehrer, Übungsleiter und -helfer, Fotografen und die vielen anderen Mitglieder, die mit vielen kleinen und großen Taten das ganze Jahr über Woche für Woche dafür sorgen, dass der Übungsbetrieb und das sportliche Miteinander harmonisch und glatt über die Bühne gehen, aber auch an seine Sponsoren, die das eine oder andere Extra für die Sportler erst möglich machen.

Dieses Jahr fand unser Fest am 25. August auf dem Sportplatz am Strichweg statt. Obwohl der Termin im Sommer lag, hat das Wetter nicht wirklich mitgespielt, aber wie heißt es so schön? „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung!“ Es war so windig und regnerisch, dass unsere Radfahrer tatsächlich auf ihre traditionelle Radtour verzichten mussten, wenn auch ein paar Petanquespieler um Otto und Ingrid Schunk dem Wind und Nieselregen trotzten. Der guten Stimmung hat das aber keinen Abbruch getan, denn fleißige und vor allem starke Hände hatten bereits im Vorfeld unser Festzelt aufgebaut und mit mehreren zusätzlichen Pavillons gab es dann auch genug Möglichkeiten sich unterzustellen.

 

Manfred hatte beim Partyservice leckeres Essen bestellt und so wurde bei rustikalem Krustenbraten, Salaten, Zaziki und Baguette geschmaust und geschnackt. Hilke hat mit riesigen Schüsseln Nachtisch noch die Schleckermäuler verwöhnt und Marita und Heike sorgten an der Cocktailbar mit Pina Colada, Sex on the beach, Swimming Pool, Syrtaki und alkoholfreien Mixturen für kühle Getränke, die Lust auf Exotik machten und fast jeder gern probierte, manchmal auch öfter.

 

Gut 70 Personen folgten dieses Jahr der Einladung zum Dankeschönessen und der ATSC-Vorstand hofft natürlich, dass er auch in Zukunft mit diesen helfenden Händen rechnen kann, ohne die viele Veranstaltungen, Wettkämpfe, Auftritte etc., aber manchmal auch der reguläre Sportbetrieb kaum machbar wären.

 

Deshalb noch mal an alle ein herzliches „Dankeschön“!!

 

 

HLes, 12.09.2018

Faschingsturnen beim ATSC

Rosenmontag wird u.a. in Köln, Mainz und Düsseldorf gefeiert und eben auch in Cuxhaven beim ATSC.

 

Der Nachmittag gehörte allen großen und kleinen Turnerinnen und Turnern, die den Weg mit ihren Eltern und Großeltern in die Rundturnhalle gefunden hatten. Fleißige Helferinnen und Helfer hatten verschiedene Stationen aufgebaut und sowohl das Schaukeln an den Seilen, die schiefe Ebene, die Hängebrücke oder das große Trampolin wurden sofort gestürmt.

 

Zunächst aber begrüßte der Vorsitzende Manfred Abbes alle Anwesenden sehr herzlich und forderte sie auf, das Faschingsturnen gemeinsam mit dem Turntiger-Tanz zu eröffnen. Dabei war das Turnen manchmal gar nicht so einfach. Welches hübsche Einhorn, welche liebreizende Prinzessin oder kleine Biene Maja schwingt sich schon auf den Schwebebalken oder das Trampolin? Aber die tollen langen Kleider und aufwändigen Kostüme wurden einfach zusammengerafft und schon gings los.

 

Alle hatten sichtlich Spaß und der Nachmittag ging viel zu schnell zu Ende. Zum Schluss gab es für alle Kinder noch eine kleine Überraschungstüte.

 

Ein herzlicher Dank geht an alle Helferinnen und Helfer, die uns sowohl beim Auf- und Abbau als auch bei der Betreuung an den einzelnen Stationen unterstützt haben. Wir hoffen, dass im nächsten Jahr alle wieder mit dabei sind, wenn es heißt „Helau und Alaaf beim Faschingsturnen des ATSC“.

HH/HLes, 14.02.2018

Sportabzeichenverleihung des ATSC

  

Traditionell verleiht der ATSC zu Beginn eines jeden Jahres die Sportabzeichen an die, die im Vorjahr erfolgreich die Anforderungen in den vier Disziplinblöcken bewältigt haben.

Diese Verleihung fand statt im Kegelzentrum (Restaurant "Zur Sonne").

 

Von Anfang Mai bis Ende September war das Prüferteam mit Bernd Alzer, Dr. Albrecht Bießmann, Gerd Brandes, Helmut Brüning, Klaus Dock, Winfried Krampitz, Torben Kunze, Horst Peiser, Hildburg Peyn, Gerd Pieper, Hannah Sauer, Albert Scholz, Ingrid und Otto-Heinz Schunk, Günter Teklenburg, Barbara Wagner und Ernst Waldkirch zuverlässig im Sommer dienstags oder donnerstags oder aber an beiden Tagen auf dem Sportplatz am Strichweg, um an den einzelnen Stationen Tipps zu geben und die Prüfungen abzunehmen.

 

Den Erwerb des Sportabzeichens bieten in Cuxhaven außer dem ATSC auch an:

Der Grodener SV, der TSV Altenwalde, der MTV Lüdingworth und die Bundespolizei.

Von den Schulen arbeiteten die Grundschule Döse  (mit 72 erfolgreichen Absolventen), die Realschule (57) und das Lichtenberg Gymnasium (16)  mit dem ATSC und die Grodener Schule mit dem Grodener SV zusammen und legen dort jeweils ihr Sportabzeichen ab.

 

Der besondere Wert des Sportabzeichens liegt darin, dass man jedes Jahr wieder versucht,
die Anforderungen in den vier Disziplinblöcken zu erfüllen. Der Nachweis der Schwimmfähigkeit ist erforderlich.
Beginnend im Alter von sechs Jahren kann man das Jugend-Sportabzeichen und in dem Jahr, in dem man 18 wird, schon das Sportabzeichen für Erwachsene erwerben.

 

Bei den Jugendlichen waren die bisher Fleißigsten die 16-jährige Josephine Krooß und der 17-jährige Tim Krampitz, die beide ihr elftes Sportabzeichen erworben haben.
Weitere erfolgreiche Absolventen sind: Hannes Frauenpreiß (10), Michel und Marei Nitschke (beide 10) und Janne Paulsen (8).

 

Das Sportabzeichen gibt es in den Leistungsstufen Gold, Silber und Bronze, wobei die Anforderungen für das Gold-Abzeichen die höchsten sind. Alle sechs haben diese Stufe erreicht. 

Insgesamt haben 107 männliche Jugendliche (26 Bronze, 39 Silber und 42 Gold) und 113 weibliche Jugendliche (17 Bronze, 49 Silber und 47 Gold) das Sportabzeichen erworben.

 

Bei den Erwachsenen liegt Winfried Kampitz mit 50 erfolgreichen Abnahmen ganz vorn.
Ihm folgen Hilmar Peyn (47), Hildburg Peyn (46), Bernd Alzer (42), Willy Brandt (40), Rolf Behrends (40), Horst Peiser (39), Otto-Heinz Schunk (39), Robert Scholz (38), Albert Scholz (35) und Carola Kramer (35).

 

Fast alle Genannten haben das Abzeichen auf der Stufe Gold erworben.

 

Insgesamt haben es 47 Frauen (6 mal Silber und 41 mal Gold) und 60 Männer (1 mal Bronze, 14 mal Silber und 45 mal Gold) geschafft.

 

Es  sind also 327 Sportabzeichen verliehen worden. Das sind 87 Verleihungen weniger als im Vorjahr, damit hat der ATSC seine Spitzenposition im Kreissportbund Cuxhaven aber sicher verteidigt.

 

OHS/HLes, 12.2.2018

14. Cuxhavener Sportgala 2017

 Bei der diesjährigen Sportgala in der Cuxhavener Rundturnhalle wurden wieder die Sportlerinnen und Sportler sowie die Mannschaft des Jahres gekürt. Vom ATSC waren gleich drei Sportler bei den Einzelsportlern nominiert: zwei vom Schwimmteam - Martin Ehlers und Julia Thurau – und Josephine Krooß von den Gerätturnern.

Josephine Krooß (l.) und Martin Ehlers und Julia Thurau mit Abteilungsleiterin Hannah Sauer und Trainer Claus Hebbeln.

Bei der Wahl zum „Sportler des Jahre“ konnte sich in diesem Jahr Martin Ehlers durchsetzen und kam auf Platz Eins. Geehrt wurde Martin für fünf Medaillen auf den Norddeutschen Mastersmeisterschaften. Hier holte er sich zwei Mal den Titel sowie drei Mal die Vizemeisterschaft.

 

Bei der Wahl zur „Sportlerin des Jahres“ belegte Josephine Krooß hinter Triathletin Anke Schmitz-Elvenich den zweiten und Julia Thurau den dritten Platz.

 

Josephine turnt in der Leistungsklasse 2 und wurde 2017 Kreismeisterin, Bezirksmeisterin und Vierte im Landesfinale. Julia wurde für ihre diversen Titel auf Bezirkssebene sowie für ihre Erfolge auf den Landesmeisterschaften geehrt; hier holte sie sich jeweils eine Bronze- und eine Silbermedaille.

HS/HLes, 27.11.2017

Ehrung langjähriger Mitglieder

Am 5. November 2017 war es wieder soweit: Wir durften 26 Mitglieder im Kegelzentrum „Zur Sonne“ für ihre langjährige Mitgliedschaft im ATSC ehren. Zehn Mitglieder und ihre Gäste waren unserer Einladung persönlich gefolgt und wurden vom Vorsitzenden Manfred Abbes herzlich willkommen geheißen. Er begrüßte ebenfalls seine Vorstandsmitglieder und den Ältestenrat des Vereins.

 

Auch in diesem Jahr begleitete Dejana von der Jugendmusikschule die Ehrung musikalisch auf dem Keyboard. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei ihr.

 

Ein großes Dankeschön geht ebenfalls an das Team des Kegelzentrums, das erneut für eine stimmungsvolle Atmosphäre und sehr gute Bewirtung sorgte. Schon bei der Ankunft der zu ehrenden Mitglieder gab es eine freudige Begrüßung. Einige hatten sich lange Zeit nicht gesehen und so fand schon beim Kaffeetrinken ein reger Austausch statt. Auch während der anschließenden Ehrungen hatte man sich viel zu erzählen.

 

Geehrt wurden folgende Mitglieder:

Für 25-jährige Vereinszugehörigkeit: Maike Abbes, Marie-Andrée Kohfahl, Hanna Kalwas, Maria Goncalves Sarabando, Claire Buttler, Rudolf Raap, Marlies Ebel, Lars Brockhoff, Malte Maass, Ingrid Götz und Michael Sander

Für 40-jährige Vereinszugehörigkeit: Jutta Eifler, Beate Bertele, Ursula Krasselt, Renate Wagner, Rolf Kueckens und Ralf Kieselbach

Für 50-jährige Vereinszugehörigkeit: Hannelore Boettcher, Klaus Rösner und Regina Bertholdt

Für 65-jährige Vereinszugehörigkeit: Rüdiger Oben, Burkhard Rasch und Marianne Biegler

Für 75-jährige Vereinszugehörigkeit: Waltraud Haack und Wolfgang Schneider

Für 85-jährige Vereinszugehörigkeit: Heinz Marx

Der ATSC ist glücklich darüber, dass heute viele Mitglieder für ihre Treue zum Verein geehrt werden, die schon sehr lange dabei sind. Unter ihnen die Geschwister Waltraud Haack und Wolfgang Schneider, die es zusammen auf unglaubliche 150 Jahre Mitgliedschaft bringen. Unser ältestes Vereinsmitglied Heinz Marx ist sogar 85 Jahre im ATSC und das ist auch für uns ein Novum, denn bisher war niemand länger im Vereins als er.

 

Wir bedanken uns bei all unseren Mitgliedern sehr herzlich für diese Verbundenheit und Treue und hoffen, dass wir uns in ein paar Jahren bei den nächsten Ehrungen wiedersehen.

10 Jubilare - 580 Jahre Mitgliedschaft !!

 

Für 25-jährige Mitgliedschaft im ATSC wurden geehrt:

Maike Abbes begann im Alter von sechs Jahren mit dem Kinderturnen bei Irmi Müller. Es stellte sich heraus, dass sie turnerisch begabt war und deshalb wurde sie zu Ingeborg Steffens zum Kunstturnen geschickt. Das genügte ihr allerdings nicht, sie wollte mehr machen. So begleitete sie ihren Vater zum Trampolin springen. Dabei lernte Maike nicht nur die hohen Sprünge, sondern auch den Umgang mit Kindern kennen. 2004 erwarb sie die C-Lizenz im Breitensport und die E-Lizenz für das Trampolin. Sie unterstützte uns als Übungsleiterin in verschiedenen Gruppen, so auch in den Übungsstunden mit den motorisch eingeschränkten Personen, was bestimmt nicht immer ganz einfach war.

Außerdem spielte Maike in der Mixed-Mannschaft des ATSC Volleyball und hat diese Gruppe auch eine Zeit lang geleitet.

Von 2012 bis 2014 war sie als Sportwartin im Vorstand des Vereins tätig, musste dieses Ehrenamt jedoch aus beruflichen Gründen aufgeben, da sie Cuxhaven verlassen hat. Wenn es ihre Zeit erlaubt, schaut sie immer wieder gerne in der Halle vorbei.

Marie-Andrée Kohfahl begann vor 25 Jahren mit der Gymnastik bei Sabine donnerstags in Döse. Außerdem nimmt sie zusätzlich an den Bodyforming-Übungsstunden dienstags in der Deichhalle teil, ebenfalls bei Sabine. Montag abends findet man Frau Kohfahl in der Tanzschule, wo sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Standard tanz und bis vor kurzem trat sie zusätzlich noch mit den „Les Mariannes“ in Cuxhaven auf. Da sie außerdem gerne mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann sie sich über Bewegungsmangel also nicht beklagen.

Hanna Kalwas trat vor 25 Jahren in den ATSC ein. Ihr Mann war damals Vorsitzender des Vereins. Eines Tages sagte er mit Blick in ihre Richtung, dass er eine neue „Zeitungstante“ für die Herstellung des Mitgliedshefts bräuchte. Daraufhin besorgte sie sich sämtliche existierende Mitgliedshefte des ATSC und arbeitete diese durch. Als sie sich dann gut im Verein auskannte, gab sie ihr OK. Diesen Posten bekleidete sie etwa zehn Jahre lang. Häufig hatte sie sich vorgenommen, sich im Verein sportlich zu betätigen, dieses scheiterte jedoch an der Ausübung ihres Berufes als Lehrerin, in dem sie sehr eingespannt war. Nun hatte sie vor, mittwochs bei Sabine an den Übungsstunden teilzunehmen, aber es sollte wieder nicht sein. Ein Sturz mit einer größeren Verletzung machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Liebe Hanna, wir wünschen dir, dass alles gut verheilt und du deinen Vorsatz, doch noch im ATSC Sport zu betreiben, bald umsetzen kannst.

  

Leider konnten folgende Jubilare nicht an der Ehrung teilnehmen: Maria Goncalves Sarabando, Claire Buttler, Rudolf Raap, Marlies Ebel, Lars Brockhoff, Malte Maass, Ingrid Götz, Michael Sander

  

Für 40-jährige Vereinszugehörigkeit im ATSC wurde geehrt:

  

Jutta Eifler hat in ihrer ATSC-Laufbahn einige Übungsleiterinnen kennen gelernt, bei denen sie Gymnastik gemacht hat. Zunächst begann sie bei Jutta Schmidt in der Abendrothhalle, um dann ihre gymnastischen Übungen bei Christa Radünz fortzusetzen. Im Anschluss daran leitete Karin Fockel die Gruppe und dann übernahm Anke Franckenstein die Übungsstunde. Bis heute nimmt Jutta Eifler regelmäßig daran teil. Des Weiteren macht ihr die Wassergymnastik viel Spaß. Leiterin war zunächst Inge Lück, bevor dann Ingelore Schröder die Wassergymnastikstunde übernahm. Seit dem Jahr 2000 führt Frau Eifler in beiden Gruppen die Anwesenheitslisten. Wir hoffen, dass sie dem Verein noch lange die Treue hält.

 

Folgende Jubilare konnten leider nicht an der Ehrung teilnehmen: Beate Bertele, Ursula Krasselt, Renate Wagner, Rolf Kueckens und Ralf Kieselbach

  

Für 50-jährige Vereinszugehörigkeit im ATSC wurden geehrt:

 

Hannelore Boettcher hat bereits als Kind in der Deichturnhalle geturnt. Ebenfalls ist sie gerne zum Schwimmen gegangen und hat damals angefangen Tennis zu spielen. Auch das Reiten gehörte zu ihren Hobbys. Ein Reitunfall, bei dem sie sich den Arm brach, sorgte dann dafür, dass sie das Tennisspiel nicht weiter ausüben konnte.

Nach einer Unterbrechung begann Frau Boettcher dann vor 50 Jahren mit der Gymnastik bei Jutta Schmidt. Da sie sich gerne gemeinsam mit ihren Kindern sportlich betätigen wollte, kam es gerade recht, dass Helga Meyer Mutter-Kind-Turnen anbot. Dabei machten ihre Kinder die ersten Schritte in der Halle. Eine längere Zeit besuchten sie gemeinsam diese Übungsstunde, sie selbst schloss sich auch noch der Gymnastikgruppe von Helga Meyer in Döse an und nahm regelmäßig daran teil. Später wechselte sie dann zu Ingeborg Steffens in die Rundturnhalle. Diese Gruppe übernahm zunächst Birgit Hempel und danach Ingelore Schröder, an deren Übungsstunde Frau Boettcher bis zum heutigen Tag mit viel Freude teil nimmt.

Klaus Rösner: Unser Alex - eigentlich heißt er Klaus, aber jeder nennt ihn Alex - erlernte neben dem Fußball im damaligen CSV, später Rot-Weiß, auch das Tischtennis spielen. Da er im CSV nicht weiter kam, wechselte er zum ATS Cuxhaven. Der damalige TT-Abteilungsleiter Walter Santjer und später Günter Buck begleiteten seinen Wechsel zum ATSC und seinen Aufstieg vom Jugendlichen bis in die 1. Herrenmannschaft, die ein kurzes Gastspiel in der Landesliga Niedersachsen hatte und dann viele Jahre in der Verbandsliga spielte.

Vor einigen Jahren ließ Alex es sich nicht nehmen, an den Senioren-Welt- und später -Europameisterschaften in Bremen teilzunehmen.

Auch heute noch spielt der „Alte Fuchs“ in der 2. Herrenmannschaft einen guten Ball und ist mit seinem Doppelpartner Rüdiger Oben kaum zu bezwingen.

Alex war und ist auch heute noch die Zuverlässigkeit in Person, egal wo er im Verein benötigt wird. Seit einigen Jahren lenkt Alex die Geschicke der Abteilung sehr souverän als Abteilungsleiter und ist der ruhende Pol der Abteilung.

Bei aller Redlichkeit trägt er aber auch ein „dunkles Geheimnis“ in seinem Innersten mit sich herum, denn er schaffte es während seines Studiums, an zwei verschiedenen Orten fast gleichzeitig ein Punktspiel zu absolvieren. Die Frage lautet: Wie war das möglich?

 

Regina Bertholdt konnte leider nicht an der Ehrung teilnehmen.

 

Für 65-jährige Vereinszugehörigkeit wurden geehrt:

1952 trat Rüdiger Oben als 10-jähriger in den ATSC ein und landete bei Walter Santjer in der aufstrebenden Tischtennisabteilung. Durch die gute Jugendarbeit, ebenfalls von Günter Buck, wurde Rüdiger schnell zum Leistungsträger. Zusammen mit Dieter Brandenburg, Peter Hartmann und nicht zuletzt Alex Rösner gehörte er zur Cuxhavener Tischtennisspitze. Sein Weg führte ihn über die Jugend bis in die 1. Herrenmannschaft, die ein kurzes Gastspiel in der höchsten Niedersächsischen Klasse hatte. Rüdiger gehört der berühmten „Oldietruppe“ des ATSC an, die lange Jahre mit hervorragendem Erfolg in der Bezirksoberliga spielte.

Neben dem Tischtennis nahm er ab und zu auch an Gymnastikübungsstunden teil und verbesserte seine Kondition mit dem Squashspiel.

Die Teilnahme an den Welt- und Europameisterschaften vor einigen Jahren in Bremen waren für Rüdiger von besonderem Reiz.

Sein Können und Wissen gab er gerne als Helfer im Jugendtraining weiter und ist heute als Mannschaftsführer der 2. Mannschaft voll im Einsatz. Sein Motto heißt „Geht nicht, gibt es nicht“. So hat er auch in diesem Jahr sehr erfolgreich bei den Seniorenlandesmeisterschaften teilgenommen und ist in einer Spielgemeinschaft „Senioren 70“ Landesmeister geworden.

Aber nicht nur der Sport steht für ihn im Vordergrund, sondern auch das Vereinsleben, das menschliche Verstehen und das sportliche und gesellige Miteinander. Wir freuen uns sehr, dass er bei uns im Verein ist.

Burkhard Rasch begann seine ATSC-Karriere bei Frieda Gade beim Kinderturnen. Aus ihm hätte ein guter Turner werden können, denn Wolfgang Schneider war später sein Trainer, aber das Turnen lag ihm nicht wirklich. Nach einer Pause, seine nautische Ausbildung zum Kapitän nahm ihn doch sehr in Anspruch, begann er 1972 mit dem Tennisspielen. Tennis wurde seine Leidenschaft und als 1974 seine Tochter Ilka geboren wurde, war der Tennisplatz auch ihr zweites Zuhause. 1979 löste er Peter Hartmann als Vorsitzenden der Tennisabteilung ab und wurde 1982 zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. In diesem Amt durchlebte er neben vielen Höhen auch die Tiefen der Tennisabteilung. 1989 wurde die Anlage „Delft 2000“ gekauft. Viele Diskussionen und Auseinandersetzungen sowohl innerhalb des Vereins als auch mit den Gremien der Stadt sollten folgen. Seine Position einerseits als Tennisabteilungsleiter, andererseits als Vorstandsmitglied des Gesamtvereins war nicht einfach zu bewältigen, da die Ansichten doch recht kontrovers waren. 1992 schied Herr Rasch leider berufsbedingt aus dem Vorstand aus, da er immer häufiger im Ausland tätig war und schließlich zwei Jahre in Saudi-Arabien lebte. Nach seiner Rückkehr nach Cuxhaven nahm er den Tennissport einmal pro Woche wieder auf. Heute lassen Rückenprobleme keinen aktiven Sport mehr zu, dennoch ist er dem ATSC treu geblieben, da der Verein ein ständiger Begleiter in seinem Leben war und er sich gerne an die schönen Zeiten erinnert. 

 

Leider konnte Marianne Biegler nicht an der Ehrung teilnehmen.

Für 75-jährige Vereinszugehörigkeit wurden geehrt:

Wolfgang Schneider: Mit drei Jahren wurde unser lieber Wolfgang Mitglied im ATSC. Er begann mit dem Kleinkinderturnen bei Frieda Gade und das war der Anfang einer steilen Turnerkarriere. Im Kinder- und Jugendalter waren die Übungsleiter Steffens, Dittmer, Aha und Wewerka seine Lehrer. Bereits mit 12 Jahren war Wolfgang Vorturner und mit 14 Jahren schon zeigte er als Übungsleiter anderen Kindern wie das Turnen funktionierte. Als Leistungsturner erzielte er zahlreiche Erfolge auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene: so wurde er 1956 mit seiner Mannschaft Landessieger im Kür-Sechskampf. Die Teilnahme an Deutschen und Landesturnfesten in diversen großen Städten bleiben ihm unvergessen. 1962 machte er sein Hobby zum Beruf. Er ließ sich in Frankfurt zum Turn- und Sportlehrer ausbilden, um dann zunächst hauptamtlich als Sportlehrer im ATSC zu arbeiten. Zusätzlich unterrichtete er ab 1965 Sport an der Grodener Schule, wohin er dann ganz wechselte. Aber das sollte nicht sein letzter Arbeitsplatz gewesen sein: Das Amandus-Abendroth-Gymnasium war auf seine Fähigkeiten aufmerksam geworden und bis zu seinem Ruhestand arbeitete Wolfgang dort als Sportlehrer.

 Sein Engagement für den Sport fand auch auf Funktionärsebene statt: 1961 wurde er Vereinsjugendleiter, 1972 übernahm er einige Jahre die Leitung der Turnabteilung und war bis 1982 Beisitzer im Vorstand. Von 1980 bis 1995 begleitete Wolfgang die Skifreizeiten des ATSC und betätigte sich gleichzeitig als Skilehrer.

Auf überregionaler Ebene war er ebenfalls tätig: Seit 1964 leitete er die Lehrarbeit des Turnkreises Land-Hadeln/Cuxhaven, war also viele Jahre für die Übungsleiterausbildung auf Kreisebene verantwortlich. Darüber hinaus war er 12 Jahre Lehrwart für Ferienlehrgänge im NTB Kunstturnen und wurde für seinen langjährigen erfolgreichen Einsatz zu Recht mit dem Ehrenbrief des Deutschen Turnerbundes ausgezeichnet.

Er selbst hat als Mitglied der Männer-Gymnastikgruppe des NTB an Vorführungen bei der Gymnaestrada in Basel und Berlin sowie beim Deutschen Turnfest in Berlin aktiv teilgenommen.

Nicht unerwähnt bleiben soll Wolfgangs 33-jähriger Einsatz als Leiter des Aufbaukommandos der Sport- und Pressefeste. Von Anfang an war er Mitwirkender und dieses Jahr als Ehrengast wieder mit dabei. Wer nun denkt, dass unser Wolfgang sich sportlich langsam zur Ruhe setzt, liegt völlig falsch. Fast jeden Donnerstag macht er sich auf den Weg in die Rundturnhalle, um dort Volleyball zu spielen. Die Mixed-Mannschaft besteht aus Mitgliedern sehr unterschiedlichen Alters (etwa 14 bis sage und schreibe 79 Jahren) und die jungen Spieler können sich noch eine Menge von ihm abgucken.

Wolfgang, wir sind dir zu tiefstem Dank verpflichtet, denn du hast über viele Jahre die Geschicke des Vereins mit gelenkt und immer zum Wohle des ATSC gehandelt. Wir hoffen, dass du uns noch sehr lange erhalten bleibst.

Zusammen 150 Jahre im Verein: die Geschwister Waltraud Haack und Wolfgang Schneider

Waltraud Haack: Es kommt sicher nicht sehr häufig vor, dass Geschwister zusammen 150 Jahre Mitglied in einem Verein sind. Aber wir dürfen dieses seltene Phänomen heute feiern. Für diejenigen unter Ihnen, die es nicht wissen: Waltraud Haack ist die Schwester von Wolfgang Schneider.

Frau Haack hat in ihrer ATSC-Karriere viele Generationen an Übungsleitern im Turnen kennen gelernt. Sie war schon sehr früh Vorturnerin und betrieb intensives Leistungstraining. Da sie häufig in der Halle zu finden war, riet ihre Mutter ihr dazu, das Bett mit in die Turnhalle zu nehmen. Ihre größte Strafe war für sie ein vierwöchiger Ausschluss vom Turnen, da ihr Turnlehrer Steffens der Meinung war, sie sei zu laut gewesen.

Weitere Stationen waren Gymnastik bei August Dittmer und die Vorführgruppe von Gustl Domesle. Frau Haack selbst bezeichnet diese Zeit als die wichtigste und schönste Zeit im Verein. Sie hat an zahlreichen Vorführungen in und außerhalb Cuxhavens teilgenommen.

Gemeinsam mit ihrem Ehemann war sie Mitglied der Er & Sie-Gruppe, hat an der Rückenschule bei Sabine teilgenommen und ist bis heute der Gymnastik treu geblieben. Jeden Donnerstag treffen wir sie in der Döser Sporthalle, in der sie sehnsüchtig auf den Beginn der Übungsstunde wartet. Gibt es mit Sabine etwas zu besprechen und es dauert ihr zu lange, dann steht sie mit erhobenem Zeigefinger vor der Übungsleiterkabine und fordert, das Gespräch zu beenden, damit die Übungsstunde endlich beginnen kann.

Für 85-jährige Vereinszugehörigkeit wurde geehrt:

 

Heinz Marx: Unser Heinz begann - wie viele andere auch - mit dem Kinderturnen. Es zeigte sich, dass er turnerisches Talent und Können besaß, so dass er sich zum Leistungsturner entwickelte. 1943 wurde Heinz Gebietsmeister im turnerischen Zwölfkampf und spielte ebenfalls Faustball. Nach Beendigung des Krieges hat er bei dem damaligen Turnlehrer Steffens geturnt, musste aber aufgrund einer Verletzung endgültig mit dem Turnen aufhören.

 

Seit 1965 ist Heinz nun ununterbrochen aktiv. Er war bei den Jedermännern, spielte Prellball und begann zu joggen. Er gehörte zur Wanderabteilung und fuhr regelmäßig Fahrrad. Das Joggen musste er mit Rücksicht auf seine Gelenke aufgeben. Das Prellballspielen hat ihm besondere Freude gemacht, diesen Sport hat Heinz lange betrieben. Ebenso nahm er in zwei Gruppen an der Wassergymnastik teil und ging einmal pro Woche zum Seniorenschwimmen in das heute nicht mehr existierende Lehrschwimmbecken. Bis vor kurzem machte er Dienstag abends in der Deichhalle bei Sabine Gymnastik. Wassergymnastik betreibt Heinz heute noch bei Ingelore Schröder und bevor die Übungsstunde beginnt, schwimmt er „mal eben“ 1000 m. Der tägliche Frühsport zu Hause hält Heinz zusätzlich fit, ebenso wie das Gläschen Rotwein am Abend.

 

Heinz ist sozusagen das Urgestein des Vereins, er ist sowohl das älteste als auch das längste Mitglied im ATSC. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass er seit 1996 dem Ältestenrat angehört und damit dem Vorstand mit Rat und Tat zur Seite steht, denn keiner kennt den Verein so gut wie Heinz.

 

Nicht unerwähnt bleiben soll seine langjährige Tätigkeit als Festwart. Er hat die regelmäßig stattfindenden ATSC-Bälle organisiert, die viele Jahre das gesellschaftliche Ereignis in Cuxhaven waren. Zunächst im Strandhotel Duhnen, dann im Waldschloss in Brockeswalde, in den Hapaghallen und später in der Kugelbakehalle wurden mit über 1000 Gästen rauschende Bälle gefeiert. Leider waren die Teilnehmerzahlen zunehmend rückläufig, so dass nach einem letzten Versuch im Seepavillion entschieden wurde, keine Bälle mehr zu veranstalten.

 

Seit vielen Jahren unterstützt Heinz den Vorstand nun bei der Durchführung der Ehrungen. Dafür sprechen wir dir unseren herzlichsten Dank aus.

 

Lieber Heinz, wir hoffen, dass wir mit dir gemeinsam noch einige Jahre erleben dürfen, damit wir dich dann in fünf Jahren für deine 90-jährige Mitgliedschaft ehren können.                                                                            HiH/HLes, 27.11.2017

 

Laterne laufen des ATSC

 

Am 3. November trafen sich zahlreiche Kinder und Erwachsene um 18.00 Uhr auf dem Wochenmarktparkplatz.

 

Sie waren der diesjährigen Einladung des ATSC zum Laterne laufen gefolgt. Unter Leitung des Jugendwartes Marek Thormählen und in Begleitung der Wattenlöper, die alle Teilnehmer schon auf dem Parkplatz mit einem Laternelied einstimmten, setzte sich der Zug in Bewegung.

 

Tolle zum Teil selbst gebastelte Laternen leuchteten auf dem Weg. Es ging am Delft entlang zunächst Richtung Kreishaus und dann durch den Meierhof über die Grenzstraße zurück zur Rundturnhalle.

 

Ein herzlicher Dank geht an die Polizei, die dafür sorgte, dass alle die Beethovenallee gefahrlos überqueren konnten. An der Rundturnhalle warteten Manfred Abbes und Hilke Hauhut mit heißen Bockwürstchen und selbstgemachtem Apfelpunsch auf die Laterneläufer.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Helfern, die uns beim Ausschenken des Punsches und Verteilen der Würstchen geholfen haben und hoffen, dass auch im nächsten Jahr sowohl die Teilnehmer als auch die Helfer wieder mit dabei sind.

 

 HH/HLes, 27.11.2017

Dankeschönessen 2017- Lecker, lustig und locker

 

Der langen Tradition folgend veranstaltete der ATSC am 19. August sein alljährliches Dankeschönessen für Übungsleiter, Helfer jeder Art und Sponsoren auf dem Strichwegsportplatz.

Schon einen Tag vorher wurde das Festzelt mit den entsprechenden Sitzgarnituren von fleißigen Helfern windgeschützt am Leichtathletik-Container aufgebaut, denn beim diesjährigen aprilhaften Sommerwetter musste man ja jederzeit für Wind und Regenschauer gewappnet sein.

Aber am Samstag sah es entgegen der Wettervorhersagen sonnig aus. Die Radfahrer konnten unter der Führung von Siegfried Vooth losradeln und ließen sich auch vom später einsetzenden Nieselregen nicht einschüchtern. Mal etwas bergauf, meistens schön eben, hatte „Siggi“ sich eine angenehm zu fahrende Route ausgedacht.

Gleichzeitig ging es auf dem Strichwegsportplatz schon lebhaft zu, denn hier waren die Petanque-Spieler aktiv. Ähnlich wie Boule wird Petanque mit faustgroßen Metallkugeln gespielt. Zwei Mannschaften werfen, kullern oder stoßen die Kugeln dann nach bestimmten Regeln möglichst dicht an eine kleine Holzkugel und wenn man die eine oder andere gegnerische Kugel dann noch wegschießen kann, ist das natürlich auch oftmals ein beliebter Nebeneffekt.

Gegen 16.15 Uhr waren dann alle Radfahrer, Petanque-Spieler und alle anderen Gäste vollständig und Manfred Abbes konnte allesamt offiziell begrüßen. Er bedankte sich im Namen des gesamten Vorstands für den Einsatz und das Engagement bei allen Sportlehrern, Übungsleitern, Übungsleiterhelfern, Fotografen etc. und nicht zuletzt natürlich auch bei den Sponsoren für deren sportfördernden finanziellen Einsatz.

Damit war dann auch das Buffet eröffnet, denn diesmal wurde erstmals seit vielen Jahren nicht gegrillt, sondern es gab leckere Schweinereien mit Beilagen vom Partyservice, der alle durch die Bank begeisterte. Auch Hilkes Rote Grütze mit Vanille-Sauce erfreute sich allgemeiner Beliebtheit.

Das Highlight dieses Jahr war aber wohl die von Manni, Hilke und Patrick initiierte und bestückte ATSC-Cocktailbar. Professionell gemixte Cocktails vom stilechten Mojito über Tequila Sunrise bis zur tropischen Pina Colada fanden reißenden Absatz und haben Bier, Wein und Cola dieses Jahr locker übertrumpft. Die Stimmung war entsprechend und Patrick fand darüber hinaus immer die richtige Musik, damit sich alle wohl fühlten.

Zu Aloha wurde auch noch auf der Bank gerudert, was nicht alle Bänke so gut überstanden haben sollen, aber die ATSCer jeden Alters hatten Spaß und die Gelegenheit, auch außerhalb von Sporthallen, Punktspielen und Training einmal Zeit zu verbringen.

HLes, 23.8.2017